21.08.2010

Tarifverhandlungen für Lokführer fortgesetzt

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GDL-Chef Claus Weselsky will einen einheitlichen Flächentarifvertrag für alle rund 20 000 Lokführer in Deutschland. (Archivbild) (Foto: dpa) Bild vergrößern Die Tarifverhandlungen für rund 20 000 Lokführer in Deutschland sind am Samstag fortgesetzt worden.

Im Mittelpunkt der vierten Runde in Frankfurt stand vor allem die Frage, wie Lokführer weiterbeschäftigt werden, wenn eine Strecke nach einer Ausschreibung den Betreiber wechselt, wie Sprecher der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) berichteten.

Die Gewerkschaft will durchsetzen, dass Bezahlung und Arbeitsbedingungen auch in diesem Fall gleichbleiben.

Mit einer schnellen Annäherung wurde in der vierten Runde nicht gerechnet. Nach Angaben des Sprechers der Bahn liefen die Gespräche konstruktiv und in guter Atmosphäre. Auch der Sprecher der Gewerkschaft sprach von konstruktiven und sachlichen Verhandlungen. Es gebe aber noch viele juristische Fragen zu klären.

Die GDL hat einen einheitlichen Flächentarifvertrag für alle rund 20 000 Lokführer in Deutschland als zentrales Verhandlungsziel ausgerufen. Daneben fordert sie Entgeltsteigerungen um 5 Prozent. In der kommenden Woche verhandelt die Gewerkschaft erstmals offiziell mit Vertretern von fünf großen Privatbahnen. Parallel laufen zudem Verhandlungen der beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA für die übrigen Bahnbeschäftigten. (Quelle: Frankfurt/Main (dpa/lby))


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