Bild vergrößern
Der kanadische Kali-Förderer Potash kämpft mit allen Mitteln gegen die Übernahme durch den australischen Bergbaukonzern BHP Billiton.
Das Unternehmen aus der menschenarmen, aber rohstoffreichen Provinz Saskatchewan sucht Verbündete, um die knapp 40 Milliarden US-Dollar schwere BHP-Offerte abwehren zu können. Kali ist als Grundstoff für Dünger begehrt.
Erste Namen von «weißen Rittern», die Potash beispringen könnten, kursieren bereits.
«Es dürften bessere Angebote oder andere Alternativen auftauchen», rief Potash am Montag seinen Aktionären zu und riet ihnen abermals eindringlich, nicht auf den BHP-Vorschlag einzugehen. Das Angebot sei viel zu niedrig, sagte Konzernchef Bill Doyle. Potash habe bereits Kontakt zu Dritten aufgenommen oder sei von diesen angesprochen worden, hieß es. Die Verhandlungen liefen.
Zu den Gesprächspartnern gehören laut der Finanz- Nachrichtenagentur Bloomberg der staatliche chinesische Mischkonzern Sinochem sowie der brasilianische Eisenerzproduzent Vale. Das boomende Riesenreich China ist einer der größten Nutzer von Düngemitteln weltweit. Vale wiederum hatte Anfang des Jahres bereits den US-Düngemittelhersteller Bunge übernommen.
Ein Sinochem-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa in Peking: «Das sind Medienberichte. Ich kann das nicht bestätigen.» Auch Vale wollte den Bericht nicht kommentieren.
Potash hatte das BHP-Angebot von 130 US-Dollar je Aktie in der vergangenen Woche als «völlig unangemessen» zurückgewiesen. Daraufhin hatte BHP Billiton angekündigt, Potash notfalls auch gegen dessen Willen übernehmen zu wollen und sich direkt an die Aktionäre gewandt, die bis zum 19. Oktober überlegen können. Diese rechnen damit, dass ein anderer Käufer einsteigt oder BHP seine Offerte aufstockt: Vorbörslich stieg die Potash-Aktie um ein weiteres Prozent auf 151 Dollar.
Die kanadische Regierung könnte eine Übernahme verhindern, um die Bodenschätze des Landes zu schützen. Nach Angaben der «Financial Times» vom Montag will BHP etwaige Bedenken in einem Treffen mit den Verantwortlichen ausräumen. Die Australier hatten bereits angeboten, ihr weltweites Kali-Geschäft aus der Provinz Saskatchewan steuern zu wollen, was der kanadischen Regierung gut schmecken könnte. Momentan sitzt die Potash-Führung in der 2000 Kilometer entfernten US- Großstadt Chicago.
Kali-Düngemittel werden mit großem Aufwand aus Salzgesteinen oder Salzlösungen gewonnen. In der kanadischen Saskatchewan-Region lagern die weltweit größten gewinnbaren Kaliumvorkommen. Analysten sehen die Nachfrage nach Düngemitteln angesichts des Bevölkerungswachstums in den kommenden Jahren weiter wachsen. (Quelle: Saskatoon/New York (dpa/lby))
23.01.2012: Ein Deutscher soll den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) aus der Krise führen.
17.01.2012: 39 Menschen sind am Dienstag durch einen Chemieunfall in einem Unternehmen in Brühl verletzt worden, sieben davon schwer. «Es ist ein ätzender Stoff ausgetreten, der die Atemwege verletzten kann», sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Rhein-Erft-Kreises.
16.01.2012: Der weltgrößte Chemiekonzern BASF gibt den europäischen Markt für Pflanzenbiotechnologie weitgehend auf.
15.01.2012: Der Chemiekonzern BASF plant nach einem Bericht der «Wirtschaftswoche», sein Tochterunternehmen für grüne Gentechnik von Limburgerhof bei Ludwigshafen in die USA zu verlegen.
14.01.2012: Die Industrie treibt in Deutschland die gesamte Volkswirtschaft an. Zu diesem Ergebnis ist der Wittener Professor André Schmidt in einer Studie im Auftrag der Wiesbadener Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) gekommen.
13.01.2012: Sie haben nur eine Gitarre, aber mehr als 16 Millionen Klicks im Internet: Eine kanadische Band ist mit der Coverversion von «Somebody That I Used to Know» zum kleinen Popularitätswunder beim Videoportal YouTube geworden.
11.01.2012: Zehn Monate nach dem dramatischen Tsunami vor Japan treibt jetzt ein gewaltiger Teppich von Wrackteilen vor den Küsten der USA und Kanadas.
24.12.2011: Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat für seinen Wachstumskurs vor allem die Schwellenländer wie China und Brasilien im Blick.
13.12.2011: Kanada hat mit seiner Absage an das Kyoto-Protokoll weltweit Kritik geerntet. Politiker und Klimaexperten nennen die offenbar von finanziellen Erwägungen beeinflusste Entscheidung verhängnisvoll.
Bildergalerie: Polizei findet 92 geschmuggelte Hundebabys - Die Welpen sind vorerst im Tierheim Nürnberg untergekommen
Ohne Wasser und Futter in zu kleine Transportboxen...
Verlosung: Jeder Name hat eine besondere Bedeutung: Das Geheimnis Ihres Vornamens!
Aus unseren Vornamen kann man vieles herauslesen.....
Rocky und Rambo schlimm zugerichtet: Schwarenegger und Stallone im gleichen Krankenhaus
Zwei Actionhelden, beide lädiert, im selben Kranke...
Single-Schnäppchen: Marina aus Mittelfranken
Die quirlige Marina aus Mittelfranken ist auf der ...
Kälteeinbruch: So kommen Sie sicher durch den Winter
Brrrr. Es wird kalt in Bayern. Wir haben die beste...