16.02.2017 | Die Stefan Meixner Show Ein typischer Tag in einer Notrufzentrale und was dort wichtig ist!

Wir haben heute mal hinter die Kulissen einer Notrufzentrale geblickt. Aber was ist eigentlich wichtig, wenn ich den Notruf anrufe und welche Infos braucht die Zentrale unbedingt? Hier die wichtigsten Tipps:

500.000 Notrufe im Jahr aus denen ca. 300.000 Polizeieinsätze werden - das sind in etwa 1.000 bis 1.200 Notrufe pro Tag! Ganz schön was los in der Einsatzzentrale der Polizei München. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen rund um die Uhr 25 Mitarbeiter, die sich im 3-Schichtbetrieb abwechseln.

ANTENNE BAYERN hat die Beamten der Einsatzzentrale München besucht und herausgefunden, wie ein typischer Tag dort aussieht.

So sieht es in der Einsatzzentrale München aus:

  • Hier gehen im Jahr ca. 500.000 Notrufe ein.

  • Generell gilt: Die Polizei bittet alle Bürger immer die 110 zu rufen, wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt.

  • So sieht sie aus, die Einsatzzentrale München.

Die einen nehmen die Notrufe entgegen, die anderen verteilen dann die Streifenwagen und Einsatzfahrzeuge - die nahtlose Koordination und Zusammenarbeit aller Beamten ist das A und O. Nach besonders belastenden Einsätzen bekommen die Mitarbeiter „Supervisionen“, wo Sie mit geschulten Beamten über alles reden können.

Übrigens wird jeder Anruf aufgezeichnet. Zum einen, um im Nachhinein nochmal reinhören zu können, zum anderen zu Überwachungszwecken. Allerdings werden die Anrufer nicht automatisch geortet und auf einer Karte angezeigt - aus Datenschutzgründen!

Notruf - so funktioniert es richtig:

Generell gilt: Die Polizei bittet alle Bürger immer die 110 zu rufen, wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt. Nur bei Scherzanrufen wird man strafrechtlich verfolgt und muss bezahlen! Ansonsten sind selbst Meldungen wie „beim Nachbarn brennt Licht, obwohl er im Urlaub ist“ willkommen! Möglicherweise ist ja wirklich ein Einbrecher am Werk, der dann auf frischer Tat ertappt werden kann.

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