Es ist Sommer!
Strahlender Sonnenschein in ganz Deutschland.
Das Wetter, für das die Bürger sonst viele Stunden im Ferienflieger in Kauf nehmen, ist jetzt mitten unter uns.
Die Urlaubsgefühle können direkt vor der Haustür beginnen – im eigenen Garten, am nahe gelegenen See, im Park, im Freibad, im Eiscafé oder im schattigen Biergarten.
Doch die Hitzewelle bringt nicht nur Gutes mit sich.
Autofahrer schwitzen in Staus,
in ICE’s kollabieren Reisende, weil die Klimaanlagen ausfallen.
Der Deutsche Bauernverband rechnet wegen der Hitze mit massiven Ernteschäden, die Waldbrandgefahr steigt und so mancher macht schlapp.
Vor allem nachts raubt die Hitze vielen Menschen ihren wohlverdienten Schlaf.
Für die Kleinsten unter uns sind die ungewöhnlich hohen Temperaturen eine noch größere Belastung. Mensch und Tier ächzt unter der Mega-Hitze.
Jeder Tourist in Spanien kennt die Tradition der Siesta.
Sollen wir uns in Bayern diese typisch südländische Angewohnheit auch aneignen, denn sie lockert und entspannt den Tag, man geht ausgeruhter und erfrischter zurück an die Arbeit und kann diesen nach einem kleinen Mittagsschläfchen deutlich besser genießen.
Wir fragen:
"Zwischen Karibik und Chaos -
sind wir Bayern für Tropenhitze überhaupt gemacht?"
Antje Müller-Diestel spricht darüber mit der Hautärztin Dr. med. Veronika von Liebe, dem Professor für Tourismus- und Freizeitforschung Dr. H. Jürgen Kagelmann, und dem Klimaforscher Prof. Mojib Latif. Am Telefon haben wir außerdem einen Tierarzt.
Und natürlich unsere Hörer.