Der Schauspieler und Gründer der Organisation «Menschen für Menschen», Karlheinz Böhm, ist am Mittwoch in Hof/Saale mit dem Star-Stern ausgezeichnet worden. Mit der Granitplatte würdigte der Fernwehpark «Signs of Fame» das Lebenswerk des 81-Jährigen, sein Äthiopienhilfsprojekt. Böhm ist nach Sarah Conner, James Last, Pierre Brice und Heino der fünfte sozial engagierte Künstler, dem die Ehrung zuteil wurde.
Böhm engagiert sich seit 1981 für Menschen in Afrika. Auslöser dafür war die Wut über die Diskrepanz zwischen Arm und Reich. Er mahnte, trotz der weltweiten Wirtschaftskrise das Schicksal des Kontinents nicht zu vergessen. (Quelle: Hof/Saale )
Die globale Rezession treibt in den Armutsregionen der Welt die Nachfrage nach sogenannten Mikrokrediten für Kleinstunternehmen in die Höhe.
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die Pläne für eine Umstrukturierung der Entwicklungshilfe begrüßt. Bislang laufe vieles nebeneinander her und sei damit wenig effektiv, erklärte Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, am Montag in einer Mitteilung.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die Verpflichtung infrage gestellt, die deutsche Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen.
Die globale Wirtschaftskrise hat die Dritte Welt nach Angaben des deutschen Entwicklungshilfeministers Dirk Niebel (FDP) um Jahre zurückgeworfen.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung will das Milliardengeschäft mit der staatlichen Entwicklungshilfe völlig neu ordnen. Aus drei bestehenden bundeseigenen Hilfsorganisationen mit mehr als 16 000 Beschäftigten soll eine große Entwicklungsagentur werden.
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat das Festhalten an dem Ministerium als eigenständigem Ressort verteidigt, zugleich aber Änderungen der Aufgabenstellung angekündigt.
Mit kreativen Aktionen sollen Schüler nach dem Wunsch von «Germany's Next Topmodel»-Siegerin Sara Nuru Kinder im bitterarmen Äthiopien unterstützen.
Israel hat Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) die Einreise in den abgeriegelten Gazastreifen verweigert und damit für Verstimmungen gesorgt. Außenminister Guido Westerwelle bedauerte am Sonntag die Entscheidung der israelischen Regierung.