Alleinerziehend, Multiple Sklerose und kranke Kinder: Frau Hauser aus Freilassing
Simone Hauser (41) aus Freilassing hat 4 Kinder : Bettina (10) und die Drillinge Martina, Jakob & Anette (alle 6 Jahre alt)
Der normale Alltag ist für Simone Hauser jeden Tag aufs neue ein unvorstellbarer Kraftakt. Die 41jährige Mutter leidet an multipler Sklerose, die Krankheit ist bei der ehemaligen Krankenschwester soweit fortgeschritten, dass sie nicht mehr arbeiten kann und ständig auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Aber auch drei ihrer vier Kinder sind krank und benötigen 24 Stunden am Tag den vollen Einsatz ihrer Mama. Bei der Geburt der Drillnge kam es zu erheblichen Komplikationen, Martina und Jakob erlitten Hirnblutungen. Martina ist seitdem zum Teil gelähmt, sie ist inkontinent und sitzt ebenfalls im Rollstuhl. Tochter Anette ist aufgrund der Geburtsschäden auch körperbehindert. Sie und der Drillingssohn Jakob leiden zusätzlich unter dem ADS Syndrom und sind hyperaktiv. Um Ihre Kinder trotz aller Schwierigkeiten so gut es geht zu versorgen braucht Simone Hauser mehrere spezielle technische Vorrichtungen an ihrem Auto, damit sie ihren Elektrorollstuhl und die beiden anderen Rollstühle transportieren kann. Die 41jährige lebt bescheiden und dreht jeden Cent ihrer kleinen Rente zweimal um - so kann sich die Familie über Wasser halten. Doch die Umbauten an hrem Auto übersteigen ihr Budget um ein vielfaches. Hier will die Stiftung Antenne Bayern Hilft helfen . Damit Frau Hauser ihre Kinder wieder zur Schule fahren kann, die tagtäglichen Einkäufe selbst erledigen und auch mal ein Wochenendausflug mit ihren Kindern machen kann.
Vater und Sohn aus Plattling: Unterstützung für das tolle Team!
Georg Heiß und sein 13-jähriger Sohn Michael sind ein richtiges Vater-Sohn Team. Michaels Mutter ist psychisch krank und kann nicht für ihren Sohn sorgen. Seine einzige Bezugsperson ist sein Vater. Im April dieses Jahres erkrankt der 55-jährige plötzlich an Blutkrebs – Für die beiden bricht eine Welt zusammen. Von heute auf morgen muss Georg Heiß ins Krankenhaus - Die Ärzte beginnen sofort mit der Chemotherapie. Durch die schwere Behandlung fällt der 55-jährige sogar für einige Wochen ins Koma.
Aber auch Sohn Michael leidet! Er muss sich monatelang alleine versorgen, muss Wäsche waschen, putzen und kochen, dazu die Todesangst um seinen kranken Vater. Nur ab und zu kommt Michaels Tante vorbei, die viele Kilometer entfernt wohnt, und guckt nach ihrem Neffen. Eine schwierige Zeit für den 13-jährigen!
Heute hat Vater Georg die Krankheit überstanden, er ist aber immer noch stark eingeschränkt und kann nicht zur Arbeit gehen. Durch die Stiftung „Antenne Bayern-Hilft“ möchten wir Familie Heiß finanziell unter die Arme greifen. Michael braucht zum Beispiel dringend einen neuen Kleiderschrank. Derzeit verstaut er seine Kleidung in einer Kiste.
Mittelfranken: Ein neues Zimmer für Fußball-Fan Dominik
Ostern 2009 werden der elfjährige Dominik Reichel und seine Mutter Doris aus der Nähe von Nürnberg so schnell nicht vergessen. Dominik erlitt wegen einer Herzklappenentzündung ein lebensgefaehrliches totales Organversagen, musste in ein künstliches Koma versetzt werden und später an ein Kunstherz angeschlossen werden. Erst Monate später konnte der junge Nürnberger die Klinik verlassen. Zuhause der nächste Schock: Dominiks Zimmer war durch einen Wasserschaden verwüstet worden. Mutter Doris ist seit zwei Jahren Witwe und hat kein Geld fuer neue Möbel. Mit einer Spende von "Antenne Bayern hilft" soll der leidgeprüfte Junge ein richtiges Fußballerzimmer bekommen.Natürlich ist Dominik als echter Mittelfranke Fan des 1.FC Nürnberg !!
Dominik hat dieses Jahr gezeigt, wie stark und vernünftig er schon ist. Helfen Sie mit, dass er nach diesem schweren Jahr wieder richtig Tritt fassen kann.
Eltern in Neumarkt kämpfen für ihre Töchter
Vor sieben Jahren erfuhr Familie Cemir aus dem oberpfälzischen Neumarkt, dass von den vier Kindern drei Töchter schwer krank sind. Die Mädchen (17, 13 und 11Jahre alt) leiden an einer sehr seltenen Muskelkrankheit, der Gliedergürtelmuskeldystrophie. Dabei bauen sich in ihren jungen Körpern Muskelzellen ab. Die Mädchen werden dadurch immer schwächer. Jede Treppenstufe ist eine Qual. Nur mit großer Mühe können die drei Schwestern überhaupt noch gehen. Bald werden sie alle im Rollstuhl sitzen müssen. Auch der Herzmuskel wird irgendwann von der Krankheit betroffen sein – und aufhören zu schlagen. Wann das sein wird, kann der Familie kein Arzt sagen. Zu wenig ist diese Krankheit erforscht, eine Heilung gibt es nicht.
Die Eltern kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Kinder – rund um die Uhr. Sie können ihre Kinder nicht aus den Augen lassen, zu groß ist die Gefahr, dass ein Mädchen fällt und sich verletzt.
So bringt Frau Cemir (41) ihre Töchter auch täglich zur Schule und holt sie danach wieder ab, fährt die Kinder regelmäßig zur Physiotherapie und zum Arzt. Doch das jetzige Auto ist nicht mehr für die körperlichen Bedürfnisse der Mädchen geeignet. Nora, Sarah und Carola können nicht mehr selbständig ins Auto steigen und für die zierliche Frau Cemir ist es körperlich einfach nicht möglich, ihre Töchter reinzutragen.
Mit Hilfe der Antenne-Bayern-Hörer möchten wir uns an der Finanzierung eines behindertengerechten Autos beteiligen.
Oberfranken: Messerattacke des eifersüchtigen Ex-Partners
Jahrelang waren Frau Ilnas und ihre Tochter auf sich alleine gestellt, der Vater des Kindes hatte sich längst verabschiedet. Dann trat ein neuer Mann in ihr Leben, die Beziehung schien perfekt: denn dieser Mann machte anfangs nicht nur Marietta glücklich, sondern kümmerte sich auch liebevoll um ihre Tochter. Eineinhalb Jahre hielt die Beziehung, die Hochzeit war bereits geplant, doch dann häuften sich die Streitereien und vor allem die Eifersucht ihres Freundes nahm ständig zu. Die 42-jährige durfte nicht mehr telefonieren, nicht mehr alleine Einkaufen gehen, geschweige denn mit ihren Freundinnen ins Kino, so sehr unterdrückte sie ihr neuer Freund.
Mareitta Ilnas beendet schweren Herzens die Beziehung im April 2008 und bittet ihren damaligen Freund aus der Wohnung.
Wenige Tage später kommt Marietta abends von der Arbeit nach Hause. Sie wundert sich, dass die Fensterläden heruntergelassen sind, die Gefahr erkannte sie leider aber zu spät.
Mit einem Messer bewaffnet stand ihr Ex-Freund hinter der Schlafzimmertür, die Zweitschlüssel der Wohnung hatte er heimlich genommen. Als sie ins Schlafzimmer trat stach er insgesamt 17 Mal auf sie ein und verletzte sie dabei lebensgefährlich.
Heute sitzt ihr Ex-Freund hinter Schloss und Riegel, Frau Ilnas jedoch kann immer noch lange kein normales Leben führen. Busfahren ist für sie undenkbar, schon der Gedanke an einen großen, überfüllten Weihnachtsmarkt löst bei ihr Unbehagen aus. Angst hat sie vor allem davor, dass aus den Menschenmassen jemand heraustreten und sich wieder an ihr vergehen könnte, aber auch Angst vor dem Ungewissen, das hinter dem Menschentummul lauert, läßt sie nicht ruhen.
Sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten ist für die 42jährige schier unmöglich und das, obwohl sie sich seit über einem Jahr in psychischer Behandlung befindet, zu groß ist die Angst und zu gering das Vertrauen in die Menschen.
Wir wollen ihr helfen, ins Leben zurück zu finden.
Die Mama seit 10 Jahren im Wachkoma. Bayreuth in Oberfranken.
Die Wendels aus Bayreuth geben ihre ganze Liebe – sind stark und tapfer – und doch ist das Schicksal unerbittlich mit ihnen.
Vor zehn Jahren beginnt das Leid just in dem Augenblick, als das Ehepaar Wendel an sein größte Glück glaubt: Töchterchen Mareike ist gerade per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen, da treten Probleme auf. Die junge Mutter wird sofort auf die Intensivstation verlegt und in ein künstliches Koma versetzt.
Warum dies geschehen mußte, konnten die behandelnden Ärzte dem entsetzten Ehemann Bernhard Wendel bis heute nicht erklären. Ab diesem Augenblick bleibt Sandra Wendel aber im Wachkoma – die Mediziner kriegen sie nicht mehr ins volle Bewußtsein zurück. Wachkoma - jetzt schon 10 Jahre lang.
Voller Hingabe wird sie in ihrem Spezialbett zu hause in der Wohnung von der Familie gepflegt. Überall ist sie mit dabei – ihre Familie liebt sie – auch wenn sie nahezu regungslos in ihrem Körper gefangen liegt – aber sie kriegt alles mit, sind die Wendels überzeugt. Mühevoll haben sie ihr durch Blinseln beigebracht, ja oder nein zu antworten. Auch auf ihren Ausflügen oder einfach nur zum Einkaufen in die Stadt wollen die die Mutter und Ehefrau mitnehmen. Damit der aufwändige Rollstuhl aber ins Auto paßt, bedarf es eines besonderen Pkw.
Wir wollen mithelfen, damit Sandra Wendel auch wieder vermehrt am Leben draußen teilnehmen und ihr Zimmer in der Wohnung verlassen kann.
Horror in Unterfranken. Der Stiefvater ermordet Familie.
Sie hatte sich so sehr auf jenes Weihnachtsfest gefreut – Margit Wischnewski aus Mellrichstadt . Das Weihnachstsfest sollte ganz besonders werden. Nicht nur feiern im Kreise der Großfamilie – sie wollte an diesem Fest auch ihren Verlobten heiraten, schließlich war sie hochschwanger. Das Glück sollte perfekt sein.
Dann aber – es ist der 23. Dezember – brechen Tod und Terror über die Familie herein. Ihr Stiefvater – mal wieder depressiv und melancholisch kurz vor Weihnachten hat sich nicht mehr unter Kontrolle, dreht durch – geht bewaffnet unter anderem mit einem Hammer auf die Familie los. Brutal tötet er den Verlobten von Margit, ihren Bruder und ihre Mutter. Sie selbst kommt mit schweren Kopfverletzungen davon. Noch aus dem Gefängnis heraus droht er ihr mit Mord – schließlich wolle er seine Tat vollenden.
Margit kann kaum arbeiten – findet nur sehr schwer ins normale Leben zurück, mußte jetzt sogar Privatinsolvenz anmelden. Wir wollen sie finanziell unterstützen und Margit Wischneski neue Hoffnung geben.