Gelbfieber und Gelbfieberimpfung

 (Foto: dpa) Bild vergrößern Gelbfieber (nicht zu verwechseln mit Gelbsucht) ist eine Virusinfektion, die durch Mücken übertragen wird. Gelbfieber kommt in tropischen Regionen in Afrika und Südamerika vor und verläuft häufig schwer, in vielen Fällen auch tödlich. Eine Behandlung ist nicht möglich. Es gibt jedoch eine gut verträgliche und sehr wirksame Impfung mit einem Lebendimpfstoff. Dieser enthält stark abgeschwächte Viren und wird einmalig verabreicht.

Der Nachweis einer Impfung ist bei Einreise in einige Länder vorzuweisen. Die Impfung wird im Impfpass dokumentiert und ist zehn Jahre gültig.

Die Impfung gegen Gelbfieber wird für Personen empfohlen, die in Gebiete reisen, in denen ein Risiko für eine Gelbfieberübertragung besteht. In Asien kommt Gelbfieber nicht vor. Bei Schiffsreisenden wird der Nachweis der Impfung jedoch häufig verlangt, da sonst ein Verlassen des Schiffes in den Häfen nicht gestattet wird. Außerdem kann der Nachweis bei Grenzübertritten gefordert werden, wenn aus Ländern mit Gelbfiebervorkommen in andere Länder eingereist wird. Achtung: Entgegen der WHO-Liste verlangen neuerdings auch die ostafrikanischen Länder (unter anderem Kenia und Tansania) und Mosambik sowie Südafrika den Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei der Einreise.

Die Impfung kann ab einem Alter von neun Monaten durchgeführt werden. Es darf keine Hühnerweiweißallergie oder Immunstörung, auch aufgrund einer Medikamenteneinnahme, vorliegen. Nach einer Impfung sind für sieben bis zehn Tage starke körperliche Anstrengungen, übermäßiger Alkoholgenuss sowie Sonnenbäder (auch auf der Sonnenbank) oder Saunabesuche zu vermeiden.

(Quelle: jameda.de Sebastian Graefe)

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