26.01.2012

Schnäppchenstrategien und Ihre Rechte beim Umtausch

Satte Rabatte und echte Schnäppchen - Am Montag startet der inoffizielle Winterschlussverkauf - Und Winterware ist so billig wie nie

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Der Schneemangel setzt den Sporthändlern zu. Foto: Matthias Schrader/Archiv (Foto: dpa) Bild vergrößern Am Montag startet der inoffizielle Winterschlussverkauf. Und der milde Winter sorgt für volle Lager. Winterklamotten, Wintersportartikel - All das gibt es jetzt so günstig wie nie! Was für die Händler eher ärgerlich ist, freut die Schnäppchenjäger. Und damit Sie wirklich nur Käufe tätigen, die Sie später nicht bereuen, haben wir hier die besten Schnäppchenstrategien und Ihre Rechte beim Umtausch zusammengetragen.

Die Kaufhäuser und Innenstädte verwandeln sich gerade in wahre Shoppinghöllen. Überall hängen diese wunderbaren Schilder! 70% reduziert, beim Kauf von zwei Teilen gibt es das Dritte gratis... Hach!

Freiwilliger Winterschlussverkauf

Offiziell gibt es zwar keinen Winterschlussverkauf mehr aber der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels empfiehlt trotzdem einen gemeinsamen Termin für die Händler an dem sie ihre Saisonware billiger verkaufen dürfen. Klar. Sie brauchen ja auch Platz in den Lagern. Viele haben schon jetzt gnadenlos reduziert aber regulär ist diesmal Montag, der 30. Januar, Starttermin.

Tipps für Schnäppchenjäger

Wie Sie nicht auf Pseudo-Schnäppchen reinfallen, wann Sie die besten Chancen auf tolle Günstig-Ware haben und welche Rechte Sie im Schlussverkauf haben, erfahren Sie hier:

Die besten Schnäppchen-Strategien beim Winterschlussverkauf und Ihre Rechte beim Umtausch

1. Budget: Rabatte von 40, 60 oder noch mehr Prozent sind verlockend. Trotzdem. Setzen Sie sich eine Budgetgrenze. Überlegen Sie, wie viel Sie für was ausgeben wollen. Sonst sitzen Sie zwar hinterher auf einem Berg von Schnäppchen, ärgern sich aber trotzdem über die klaffende Leere in Ihrem Portemonnaie.
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Enttäuschendes Geschäft für Händler

Allein im Dezember schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum - allerdings starken - Vorjahresmonat um mehr als ein Viertel. Für das Gesamtjahr 2011 erwarte zum Beispiel Intersport vor allem wegen des schwachen Wintergeschäfts einen Rückgang der Erlöse um mehr als 200 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro. Der Münchner Sporthändler Sportscheck verkaufte ebenfalls weniger Wintersport-Kleidung.

Wärmende Sachen fanden kaum Nachfrage

Auch der Bekleidungshandel sieht seine Erwartungen für 2011 nicht erfüllt. «Wir hatten ein sehr gutes erstes Halbjahr mit Umsatzzuwächsen zwischen drei und vier Prozent», erläuterte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des Deutschen Textilhandels (BTE), Jürgen Dax. «Aber ab Herbst bekamen wir Probleme, weil die warme Winterware liegen blieb.»

Trotzdem kein Minus

Unter dem Strich werde für 2011 nach ersten Schätzungen ein Umsatzplus von höchstens 1,5 Prozent stehen, das im Wesentlichen auf den Online-Handel zurückzuführen sei. Der Ladenhandel werde wahrscheinlich «nur ein Mini-Plus oder eine schwarze Null» erreichen, sagte Dax. «Da hatten wir uns etwas mehr erhofft.» 2010 lag der Gesamtumsatz des Textilhandels bei knapp 60 Milliarden Euro. Der Online-Handel hat nach Angaben des BTE-Chefs einen Marktanteil von etwa 10 bis 12 Prozent.

Im Dezember hätten viele Händler bereits mit Reduzierungen begonnen, um die Winterware los zu werden. Das sei teilweise auch gelungen. Die Rabattaktionen setzten sich fort, drastisch purzelnde Preise erwartet er aber erst in der zweiten Januarhälfte, wenn der offizielle Winterschlussverkauf näher rückt. Also jetzt!


Satte Rabatte und echte Schnäppchen - Am Montag startet der inoffizielle Winterschlussverkauf - Und Winterware ist so billig wie nie

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