16.02.2018 | Video-Blog Folge 6: Muss ein bayerisches Kind Hochdeutsch sprechen können?

Seid ihr schon mal von Fremden auf eure Erziehungsmaßnahmen angesprochen worden? Marion hat das kürzlich live erlebt, denn ihr wurde angekreidet, dass sie mit ihrem Kind im Dialekt gesprochen hat. Hört euch die ganze Story an!

 

Da sitzt man - nichts Böses ahnend - in einem Café, brabbelt ein bisschen mit seinem Kind und plötzlich hat man Zuhörer. Marion Schieder hat das neulich erlebt und war etwas entsetzt. Denn: Die Damen vom Nebentisch monierten doch tatsächlich, dass sie mit ihrem Kind Bayerisch spricht. 

Habt ihr das auch schon erlebt? Ob Spielplatz, Kindergarten oder eben einfach nur in einem Restaurant - es gibt überall Fremde, die meinen, Erziehungstipps geben zu müssen. Besonders heikel wird es, wenn ums sprachliche Diskrepanzen geht. Wie seht ihr das? Muss ein bayerisches Kind Hochdeutsch sprechen können?

+ + Muss ein bayerisches Kind Hochdeutsch sprechen können? So habt ihr abgestimmt + + 

Wie sehen es die Bayern mit dem Hochdeutschen bei Kindern? Müssen sie Hochdeutsch sprechen können? 

62,5 Prozent von euch sagen: NEIN! 37,5 Prozent finden, dass ein bayerisches Kind sehr wohl Hochdeutsch können sollte. Die stärksten Dialekt-Verfechter sind die Niederbayern. 69,3 Prozent finden Hochdeutsch für ihre Kids nicht wichtig. Auch die Oberbayern sagen eher Nein zur Hochdeutschen Sprache bei Kindern, zumindest sind es 66,4 Prozent, gefolgt von Schwaben mit 65,9 Prozent und der Oberpfalz mit 62,6 Prozent. 

Etwas anders sehen das die Franken. Fast die Hälfte der Oberfranken, nämlich 45 Prozent finden, dass Kinder durchaus Hochdeutsch sprechen müssen, 46,2 Prozent sind es in Mittelfranken und 48,2 Prozent in Unterfranken

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