22.10.2019 | Familie & Kinder 20 Kindersitze im ADAC-Test: Diese 4 Modelle fallen durch

Kindersitze sollen Kids beim Autofahren die bestmögliche Sicherheiten bieten. In einem aktuellen Test hat der ADAC 20 neue Kindersitze auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft. Die Sieger und Verlierer hier im Überblick!

  • Die beste Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Sitze hat der „BeSafe iZi Kid X3 i-Size“ (für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren).

    Die beste Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Sitze hat der „BeSafe iZi Kid X3 i-Size“ (für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren).

    Foto: ADAC/Ralph Wagner
  • Der „Hauck iPro Baby + iPro Base“ kommt im Frontalcrash seiner Belastungsgrenze sehr nah.

    Der „Hauck iPro Baby + iPro Base“ kommt im Frontalcrash seiner Belastungsgrenze sehr nah.

    Foto: ADAC/Ralph Wagner
  • Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP.

    Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP.

    Foto: ADAC/Ralph Wagner
  • Beim „Hauck iPro Baby“ und dem „Hauck iPro Baby + iPro Base“ enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserzeugende Wirkung zu haben.

    Beim „Hauck iPro Baby“ und dem „Hauck iPro Baby + iPro Base“ enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserzeugende Wirkung zu haben.

    Foto: ADAC/Ralph Wagner
  • Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP.

    Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP.

    Foto: ADAC/Ralph Wagner

Der ADAC testet regelmäßig, wie die neuesten Kindersitze in Sachen Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt abschneiden. Dieses Mal haben die Tester 20 Kindersitze aller Größen unter die Lupe genommen und bewertet. Besonders erfreulich: Kein Sitz scheitert im Frontalaufpralltest, aber ein Kindersitz kommt seiner Belastungsgrenze sehr nah.

Viermal „mangelhaft“: Schadstoffe in Bezugsstoffen

12 Modelle haben mit der Note „gut“ bestanden, vier weitere mit „befriedigend“. Die Modelle übertreffen die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich. Die beste Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Sitze hat der „BeSafe iZi Kid X3 i-Size“ (für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren): Das ist der Testsieger! Sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall wurde er mit „sehr gut“ benotet. 

Vier der untersuchten Kindersitze wurden aber mit „mangelhaft“ bewertet. Der Grund: der hohe Schadstoffgehalt. Die Testverlierer findet ihr in unserer Galerie. Bei einigen Modellen enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserzeugende Wirkung zu haben. Alle Noten für die Kindersitze auch hier in der Übersicht.

Darauf sollten Eltern beim Kindersitz-Kauf achten

Wenn Eltern einen neuen Kindersitz kaufen möchten, sind auch die Vorjahres-Ergebnisse von Tests hilfreich. Denn nicht jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt.

Beim Kauf sollten Mama und Papa die in Frage kommenden Modelle auch direkt im Auto mit dem Kind ausprobieren. Denn der richtige Einbau ist für den optimalen Schutz im Fall eines Unfalls besonders wichtig.

Darüber hinaus sollten Gurte möglichst geradlinig verlaufen und keine Falten werfen. Gurte und Rückenstütze müssen für den optimalen Sitz zudem regelmäßig an die Größe des wachsenden Kindes angepasst werden.

Crash-Test im Video:

ADAC-Testurteile im Überblick: