25.04.2017 | Familie & Kinder Fahrradhelme im Test: Gut muss nicht gleich teuer sein

Die Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC Fahrradhelme getestet. Das Ergebnis ist wie schon in den letzten Jahren: Ein guter Helm muss nicht viel kosten und ein teurer Helm muss nicht viel taugen. Welche Helme zu empfehlen sind, lesen Sie hier.

Pünktlich zum Start in die Fahrrad-Saison hat die Stiftung Warentest zusammen mit dem ADAC Fahrradhelme unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ähnelt dem der letzten Jahr. Ein guter Helm muss nicht übermäßig teuer sein. Und manch teurer Helm hält nicht das, was er verspricht. 

Was wurde getestet? 

Neben dem Unfallschutz und der Handhabung/Komfort wurden bei allen Helmen auch die Hitzebeständigkeit sowie die Schadstoffbelastung geprüft. Dabei war besonders erfreulich, dass kein Helm durch eine erhöhte Schadstoffbelastung auffiel.  Am besten schneidet das Modell Activ 2 des Herstellers Casco ab. Es bekommt ein "gut" (1,7) und kostet 80 Euro. Dass ein guter Helm nicht teuer sein muss, zeigt der Zweitplatzierte: Das ebenfalls "gute" Modell Pacer von Cratoni ist für 60 Euro zu haben. Auf dem dritten Platz landete der Beam-MIPS von Lazer (Note 2,1) für 55 Euro. Die Preisspanne der getesteten Helme liegt zwischen 30 und 140 Euro.

+++ Eine gesamte Übersicht der getesteten Helme finden Sie in unserer Galerie +++ 

Helme vor dem Kauf Probe tragen

Wer einen Helm trägt, schützt sich nicht nur vor Kopfverletzungen, sondern erfüllt auch eine Vorbildfunktion. Diese ist vor allem bei Kindern nicht zu unterschätzen. Unsere Experten empfehlen, den Helm vor dem Kauf einige Minuten zu tragen. Wichtig: Er muss auf die individuelle Kopfgröße angepasst werden können. Falls möglich, sollten Sie auch eine Probefahrt mit dem Helm machen.

Achten Sie darauf, dass der Helm mit Reflektoren ausgerüstet und ein Rücklicht integriert ist. Bei der Wahl der Helmfarbe sollten Sie auf helle Farben zurückgreifen. So werden Sie nicht nur besser gesehen, sondern der Helm heizt sich bei direkter Sonneneinstrahlung auch weniger auf.

Mehr rund ums Radeln: