26.04.2019 | Familie & Kinder Familie: Auch Kinder wollen „richtig“ geplant sein

In den vergangenen Jahren ist die Geburtenrate zwar leicht, aber dafür stetig gestiegen. Vor allem Frauen zwischen 30 und 37 Jahren entscheiden sich wieder vermehrt für Kinder. Solche Wunschkinder stellen aber eine große Veränderung im Leben dar und wollen daher richtig geplant sein.

Junge Familien sollten vor allem eins: Vorausschauen! Foto: unsplash.com © Danielle MacInnes

Nicht jedes Kind, welches das Licht der Welt erblickt, war von den Eltern geplant. Wer sich jedoch bewusst dafür entscheidet, in den kommenden Monaten oder Jahren Nachwuchs zu zeugen, befindet sich in der beneidenswerten Lage, diese Entscheidung ausgiebig vorbereiten zu können. Ein Kind bedeutet schließlich eine große Veränderung im Leben – was mit ein Grund dafür ist, weshalb Frauen sich tendenziell immer später für die Mutterrolle entscheiden. Es bedeutet Abstriche im Berufs- und Privatleben, Verantwortung, Mehrkosten und erfordert eine Menge Energie.

Ein Kind ist Geschenk und Herausforderung zugleich

Doch keine Sorge: In erster Linie verändert das Kind euer Leben natürlich positiv. Die Liebe, welche Eltern gegenüber dem eigenen Kind empfinden, ist einzigartig und wird von vielen Menschen als das stärkste Gefühl beschrieben, welches sie jemals erlebt haben. Das Lachen der Kinder bringt Freude in den Alltag. Die Sprösslinge machen euch vom Paar zur Familie und werden euch vielleicht eines Tages, wenn ihr alt und grau seid, wiederum mit ihren Kindern und Kindeskindern besuchen.

Kinderwunsch? Planung ist das A und O!

Weshalb sich ein (Ehe-) Paar für Kinder entscheidet, ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Wie bereits erwähnt, sind zudem nicht alle Kinder geplant – was aber nicht bedeutet, dass sie von ihren Eltern weniger geliebt oder gewollt sind. Es ist aber schlichtweg einfacher, wenn ihr euch bewusst für das Kind entscheidet, denn so könnt ihr euch in Ruhe auf die Veränderungen vorbereiten. Ein Stück weit könnt ihr auch den optimalen Zeitpunkt steuern, jedoch hält sich der Körper nicht immer an eure Planungen, sodass das Kind manchmal schneller kommt als gedacht oder ihr es vielleicht erst einmal viele Monate oder sogar Jahre probieren müsst.

Während sich die zeitliche Planung also nur bedingt beeinflussen lässt, sieht das mit Aspekten wie den Finanzen oder dem Platz anders aus. Ihr könnt und solltet also die Zeit vor der Schwangerschaft und Geburt nutzen, um wichtige Fragen des Geldes zu klären, eventuell in eine größere Wohnung zu ziehen, vielleicht noch einmal den Job zu wechseln oder eben andere wichtige Vorbereitungen zu treffen.

Planung vor und während der Schwangerschaft ist somit das A und O, damit ihr die Zeit mit eurem Erstgeborenen nach der Geburt auch in vollen Zügen sowie sorgenfrei genießen könnt. Dann erscheinen Herausforderungen wie zu wenig Schlaf oder die Mehrkosten plötzlich nicht mehr als Problem.

Was Frauen wissen sollten, bevor sie Mutter werden

Den größten Einschnitt im Leben stellt das Kind in der Regel für die Frau dar. Sie ist es schließlich, welche das Kind austragen und körperliche Veränderungen haben wird. Sie ist es zudem oftmals, die im Job (mehr) zurücksteckt, um sich zu Hause der Kindererziehung zu widmen. Vor allem hinsichtlich der Karriere, ist der Kinderwunsch immer noch ein Entweder-oder. Nur wenige Frauen schaffen es demnach, trotz der Geburt des ersten Kindes ihre Karriere nahtlos fortzusetzen. Das gilt sowohl in einem Angestelltenverhältnis als auch für Selbstständige.

Der Einschnitt im Leben einer Mutter durch die Geburt ist manchmal viel tiefgreifender als ursprünglich erwartet. Home Office und Teilzeit sind aber gute Mittel, um jungen Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu vereinfachen. Foto: fotolia.com © Halfpoint

Kind und Karriere lassen sich nur bedingt vereinen

Frau sollte sich deshalb bewusst sein, dass sich Kind und Karriere in Deutschland leider nach wie vor nur schwer vereinbaren lassen. Zwar kehren viele Mütter schon nach wenigen Monaten Auszeit in den Job zurück, allerdings oftmals nur in Teilzeit und das wiederum bedeutet in den meisten Jobs das Aus für einen weiteren hierarchischen Aufstieg.

Genau darin wird auch der Hauptgrund vermutet, weshalb immer mehr Frauen sich erst deutlich nach ihrem 30. Geburtstag für Kinder entscheiden. Sie möchten erst einmal Fuß im Berufsleben fassen und wertvolle Erfahrung sammeln, bevor sie durch die Auszeit ihre Karriere riskieren.

Fair ist das leider nicht, jedoch sollte sich eben jede Frau dessen bewusst sein, dass sie als Mutter voraussichtlich in Zukunft berufliche und somit auch finanzielle Abstriche machen muss. Wer dazu nicht bereit ist, kann natürlich auch frühzeitig auf eine Kinderbetreuung setzen, sprich nach der Geburt beinahe ohne Ausfallzeiten in Vollzeit weiterarbeiten. Das wollen aber die wenigsten Frauen, schließlich haben sie sich bewusst für das Wunschkind entschieden und möchten demnach auch die wertvolle Zeit mit dem Nachwuchs genießen.

Das Baby wird zum Mittelpunkt eures (Privat-) Lebens

Solche Einschränkungen finden aber nicht nur im beruflichen, sondern ebenfalls im privaten Alltag statt. Das Kind bindet euch in gewisser Weise, zum Beispiel finanziell sowie zeitlich. Ihr könnt nicht mehr ohne Weiteres am Abend ins Kino, sondern müsst erst einmal eine Kinderbetreuung organisieren.

Durchfeierte Nächte gehören der Vergangenheit an, denn euer Nachwuchs schreit am Morgen. Egal, ob ihr acht Stunden Schlaf hattet oder überhaupt keinen. Auch bei Dingen wie der Urlaubsplanung steht fortan das Baby beziehungsweise Kind im Mittelpunkt.

Kindererziehung erfordert persönliche Reife

Auf den ersten Blick klingt all das eher abschreckend. Doch ein Kind schenkt euch auch viel im Leben, was der Job, die durchfeierte Nacht oder andere Dinge eben nicht vermögen. In erster Linie gibt es euch einen Sinn, am Morgen aufzustehen. Ihr wachst als Familie zusammen, erfahrt bedingungslose Liebe und unvergessliche gemeinsame Momente.

Es gibt euch eine Aufgabe und die besteht darin, das Kind zu einem guten sowie erfolgreichen Menschen heranzuziehen, welcher auf eigenen Beinen stehen kann, gesund und glücklich ist. Dabei solltet ihr wissen, dass ihr für das Kind das wichtigste Vorbild seid. Ihr prägt dessen Charakter und nehmt somit großen Einfluss auf seinen Lebenserfolg.

Wer sich für die Mutter- beziehungsweise Vaterrolle entscheidet, muss daher eine entsprechende persönliche Reife mitbringen. Ausreichend Reife, um als gutes Vorbild zu fungieren und Verantwortung zu übernehmen.

Manchmal besteht die wichtigste Vorbereitung auf ein Kind also darin, erst einmal an euch selbst zu arbeiten, euch als Persönlichkeit weiterzuentwickeln, schlechte Gewohnheiten abzulegen und andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Mutter zu werden, welche ihr sein wollt, beziehungsweise der Vater. Widmet euch daher erst einmal der Persönlichkeitsentwicklung und prüft, ob ihr wirklich bereit seid, um Eltern zu werden.

Der Sprung vom Liebespaar zum Elterndasein

Natürlich gibt es auch Frauen, welche sich bewusst für die Rolle als alleinerziehende Mutter entschließt, weil beispielsweise die biologische Uhr tickt und ein Kinderwunsch da ist, nicht aber der passende Partner. In den meisten Fällen entscheidet sich aber ein Paar gemeinsam für den Nachwuchs. Dabei muss euch bewusst sein, dass ihr fortan nicht mehr nur Liebes- beziehungsweise Ehepaar sein werdet, sondern eben auch Eltern.

Plötzlich Eltern? Die Geburt eines Kindes verändert jede Beziehung. Auch hier sollte nicht unterschätzt werden, dass nun als Mutter und Vater auch neue Rollen auf euch zukommen. Foto: fotolia.com © New Africa

Die Entscheidung für ein Kind als Paar treffen

Für die Beziehung bedeutet das große Veränderungen und viele Herausforderungen. Ihr habt weniger Zeit für Zweisamkeit, müsst mehr wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen und euch arrangieren, damit der Spagat zwischen Kindererziehung, Job, Haushalt und Liebesleben funktionieren kann.

Wann ein Paar dafür bereit ist, hängt stets vom Einzelfall ab. In der Regel halten aber ältere Partner sowie Beziehungen, welche schon seit vielen Jahren gefestigt sind, solchen Herausforderungen besser stand. Trefft die Entscheidung für ein Kind also bewusst sowie gemeinsam. Folgende Fragen können euch dabei helfen:

  • Wollt ihr überhaupt ein Kind und zwar beide?
  • Wenn ja, weshalb besteht der Kinderwunsch?
  • Welche Veränderungen wird das Kind in euer Leben bringen?
  • Seid ihr bereit, Kompromisse für den Nachwuchs einzugehen?
  • Wie gefestigt ist eure Beziehung?
  • Wird sie also mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens weitere 18 Jahre halten?
  • Könnt ihr Konflikte in der Partnerschaft gut lösen?
  • Wie sieht euer Zeitmanagement aus?
  • Fällt es euch eher leicht oder schwer, euren Alltag zu koordinieren?
  • Seid ihr bereit, Rücksicht zu nehmen und gegebenenfalls zurückzustecken?
  • Gibt es in der Partnerschaft aktuell ungelöste Probleme?
  • Habt ihr dieselben Erziehungsgrundsätze?

Viele Paare machen den Fehler, den Kinderwunsch zu romantisieren und dabei den Blick auf die eigene Beziehung zu beschönigen. Wichtig ist also, dass ihr euch einig seid und beide (!) einen Kinderwunsch hegt. Zeitgleich solltet ihr euch aus einer realistischen Perspektive bewusst machen, welche Veränderungen die Geburt eines Kindes für euer Leben und eure Partnerschaft mit sich bringen wird.

Kriselt es bereits in der Beziehung, wird diese durch Kinder meist nicht gefestigt, sondern zerbricht erst recht an den Hürden. Arbeitet daher solche Themen auf, sprecht miteinander, entwerft Beziehungs- und Lebenskonzepte für die Zukunft und entscheidet schlussendlich gemeinsam, ob ihr euch als Paar für ein Kind bereit fühlt oder doch lieber noch warten möchtet.

Existenzielle Fragen vor der Schwangerschaft klären

Nachdem ihr eingehend geprüft habt, ob ihr wirklich ein Kind wollt, steht die Frage nach dem Können im Fokus. Könnt ihr euch ein Kind also überhaupt finanziell leisten? Könnt ihr es ausreichend betreuen? Könnt ihr ihm den Platz bieten, welchen es zum Spielen, Schlafen & Co benötigt?

Habt ihr euch für ein Kind entschieden, solltet ihr noch vor der Schwangerschaft solche existenziellen Fragen klären. Denn ist die Frau erst einmal schwanger, ist es dafür zu spät. Klar werdet ihr dann auch eine Lösung finden und das Kind „irgendwie“ großziehen. Das ist aber oft mit vielen Sorgen und einer Menge Stress verbunden. Besser, wenn ihr von Beginn an einen Plan habt und der Geburt entspannt sowie mit Vorfreude entgegenblicken könnt.

Ein Kind zu bekommen ist eine gemeinschaftliche Sache. Daher sollten grundlegende Fragen zur Erziehung bestenfalls frühzeitig geklärt werden. Foto: fotolia.com © ty

Die Kinderbetreuung sicherstellen

Die erste wichtige Frage lautet natürlich: Wer kümmert sich um das Kind, wenn es da ist? Manchmal arbeitet der Mann in Vollzeit weiter, während die Frau zu Hause bleibt und den Haushalt sowie die Kindererziehung übernimmt. Ein anderes Mal arbeiten beide in Teilzeit und koordinieren die Kinderbetreuung. In wieder anderen Fällen springen vielleicht die Großeltern ein oder ihr reserviert schon einmal einen Platz in der Kinderkrippe.

Die Möglichkeiten, um die Kinderbetreuung sicherzustellen, sind vielfältig und gewiss findet ihr eine individuelle Lösung. Dennoch ist es wichtig, frühzeitig darüber zu sprechen, sodass sich hinterher niemand ungerecht behandelt fühlt. Eventuell gilt es zu diesem Zeitpunkt auch bereits konkrete Vorbereitungen zu treffen.

Ein Beispiel dafür wäre ein Jobwechsel, weil die aktuelle Anstellung vielleicht nicht das gewünschte Teilzeitmodell bietet, oder so ähnlich. Einigt euch also vor der Schwangerschaft darauf, wie die Kinderbetreuung ablaufen wird; und stellt dafür bereits die Weichen.

Das Kind aus finanzieller Sicht planen

Die wohl wichtigste Frage für viele werdende Eltern ist jene nach den Finanzen. Nachwuchs kostet bekanntlich eine Menge Geld. Durchschnittlich 519 Euro pro Monat und ganze 126.000 Euro bis zum 18. Geburtstag geben Eltern demnach pro Kind aus. Doch keine Angst: Ihr müsst diese Kosten nicht vollständig aus der eigenen Tasche stemmen. Stattdessen stehen euch verschiedene Unterstützungsgelder vom Staat zu:

  • Mutterschaftsgeld
  • Kindergeld
  • Elterngeld oder ElterngeldPlus

Hinzu kommen je nach Lebenssituation

  • Sozialhilfe,
  • Grundsicherung,
  • Kinderzuschlag,
  • Baukindergeld oder
  • Unterhaltsvorschuss.

Zwar decken diese Unterstützungsgelder den zusätzlichen Finanzbedarf für das Kind in der Regel nicht vollständig ab, durchaus aber einen großen Teil. Prüft deshalb frühzeitig, welche Gelder ihr beantragen könnt, wo und ab wann. Merkt euch diese Fristen unbedingt im Kalender vor, damit ihr sie nicht vergesst und somit einige Monate auf das euch zustehende Geld verzichten müsst.

Wer ein Kind hat, kann auch sparen. Hier solltet ihr euch bestmöglich informieren, ob euch neben dem Kindergeld auch andere Vorteile zustehen. Foto: fotolia.com © nd3000

Steuerliche Vorteile bestmöglich ausnutzen

Eltern werden vom Staat finanziell aber nicht nur aktiv unterstützt, sondern auch passiv. Sie können in der Steuererklärung demnach den sogenannten Kinderfreibetrag in Höhe von bis zu 7.620 Euro bei gemeinsamer Veranlagung geltend machen. Zudem könnt ihr die Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben absetzen und ebenso bis zu 20 Prozent der Arbeitskosten für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse. Das gilt beispielsweise für eine Haushaltshilfe oder eben Kinderbetreuung.

Finanzielle Verhältnisse klären mit Haushaltsbuch

Prinzipiell ist es aber natürlich wünschenswert, dass ihr die Mehrkosten für ein Kind aus der eigenen Tasche tragen könnt. Stellt deshalb bei einem Kinderwunsch die Finanzen auf den Kopf und prüft, ob euer Geld in Zukunft ausreichen wird, um ein Kind großzuziehen. Hierfür stellt ihr bestenfalls ein Haushaltsbuch auf.

In dieses tragt ihr Erspartes ebenso ein wie eure monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Berücksichtigt dabei auch zu erwartende zusätzliche Ausgaben in der Zukunft, also während der Schwangerschaft für die Erstausstattung oder auch anschließend nach der Geburt.

Eventuell ist eure aktuelle Wohnung zu klein und ihr müsst in eine größere Bleibe umziehen, welche dementsprechend auch teurer ist. Oder ihr braucht ein neues Auto, weil ihr aktuell nur einen Zweisitzer habt. Prüft also, welche zusätzlichen Kosten auf euch zukommen und wann. Geht anschließend wie folgt vor:

  • Zählt die monatlichen beziehungsweise jährlichen Einnahmen zusammen.
  • Selbiges macht ihr für die Ausgaben.
  • Zieht diese nun von den Einnahmen ab und prüft, ob unterm Strich ein Plus oder ein Minus bleibt.
  • Geht die Rechnung nicht auf oder euer finanzieller Puffer ist zu knapp, müsst ihr einen neuen Finanzplan entwerfen.
  • Dafür erhöht ihr entweder die Einnahmen, zum Beispiel durch einen Jobwechsel, einen Nebenjob, die Aufstockung der Arbeitszeit, etc.
  • Oder ihr verringert die Ausgaben. Prüft dafür beispielsweise, ob ihr Verträge kündigen, den Strom- und Gasanbieter wechseln, eure Gewohnheiten ändern (weniger im Restaurant essen, Fahrrad statt Auto, etc.) oder auf andere Art und Weise euren monatlichen Finanzbedarf schmälern könnt.

Helfen all diese Maßnahmen nicht, um die Finanzlücke zu schließen, könnt ihr auch die Möglichkeit eines Kredites in Betracht ziehen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr zwar die monatlichen Ausgaben decken und einen Kredit tilgen könnt, nicht aber auf einen Schlag ausreichend Geld für größere Ausgaben wie die Grundausstattung habt.

Jeder vierte aufgenommene Kredit der Deutschen dient somit dem Zweck „Familie und Erziehung“. Ob ihr allerdings eine Kreditzusage bekommt, in welcher Höhe und zu welchen Konditionen, hängt von verschiedenen Faktoren wie eurer Kreditwürdigkeit ab. Dennoch gibt es durchaus Möglichkeiten, trotz negativem Schufa-Eintrag oder wenn ihr einfach keinen Einblick in eure Schufa-Daten zulassen wollt schnell, unkompliziert sowie bezahlbar an Fremdkapital zu kommen. So lassen sich vorübergehende Löcher in der Finanzplanung stopfen und planbar wieder abarbeiten.

Auf das „Mutterwerden“ vorbereiten: So geht’s!

Ist die Frage der Finanzen auf die eine oder andere Art und Weise geklärt, könnt ihr euch konkret auf die Rolle als Eltern vorbereiten. Zeitlich lässt sich das Kind zwar nur bedingt planen, jedoch sollte sich die Frau dennoch gesundheitlich auf die Schwangerschaft vorbereiten, schließlich kann es nach Absetzen der Verhütung jederzeit so weit sein. Einerseits bedeutet das, auf einige Dinge zu verzichten:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • Koffein
  • Drogen
  • gewisse rohe Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Eier, Rohmilchkäse)
  • Solarium
  • Fett oder Zucker im Übermaß

Auch der Vater sollte in der Gegenwart der Partnerin auf das Rauchen verzichten. Bestenfalls ändert er seine Lebensgewohnheiten ebenfalls zum Positiven, um sie bestmöglich zu unterstützen und dem Kind ein besseres Vorbild zu sein.

Fällt der Schwangerschaftstest tatsächlich positiv aus, sollte die werdende Mutter zudem keinen Leistungssport mehr betreiben, im ersten sowie letzten Trimester auf das Fliegen im Flugzeug verzichten, nicht fasten, ihre Haare nicht färben und sämtliche Medikamente vor der Einnahme auf ihre Verträglichkeit mit der Schwangerschaft abklären. Sie kann ihren Körper zudem bei seiner herausfordernden Aufgabe unterstützen, indem sie viele Vitamine isst und Folsäure oder unter Umständen andere Vitaminpräparate einnimmt, allerdings ausschließlich nach Rücksprache mit dem Arzt!

Nun bleibt eigentlich nur noch eine Aufgabe: Euch auf das Kind zu freuen und es mit liebenden Armen zu empfangen…

Vor allem während der Schwangerschaft müssen werdende Mütter einige Dinge bei ihrer Ernährung beachten. Gesund und ausgewogen sollte diese sein und auf Giftstoffe wie Alkohol oder Koffein sollte verzichtet werden. Bild: fotolia.com © ivanko80