04.09.2020 | Familie & Kinder Schüler brauchen Unterstützung von Anfang an

Die Ferien sind zu Ende und überall im Land hat die Schule wieder begonnen. Das ist nicht unbedingt für alle ein Grund zur Freude. Denn viele Kinder und Jugendliche tun sich schwer mit dem Unterricht. Woran liegt das?

Zu einem gewissen Teil daran, dass Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder während der Schulzeit angemessen zu unterstützen. Nicht weil sie das nicht wollen, sondern oft leider auch, weil sie es schlicht nicht können. Zum Beispiel, weil sie mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache nicht beherrschen. Doch Sprachkenntnisse sind nun einmal die wichtigste Voraussetzung nicht zuletzt auch für den schulischen Erfolg der Kinder. Deshalb ist es für Erwachsene mit keinen oder wenigen Kenntnissen zwingend erforderlich, Deutsch in einer kompetenten Sprachschule zu erlernen. Für einen Deutschkurs in München findet Ihr hier einen passenden Anbieter. Die Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe schlechthin, auch und gerade für Kinder und Jugendliche. Nicht nur fehlende Sprachkenntnisse hindern Eltern daran, ihre Kinder in der Schulzeit zu unterstützen, sondern manchmal auch eigenes Unwissen. Niemand gibt gerne zu, etwas nicht zu wissen und deshalb werden nur allzu häufige Kinder abgewiesen, wenn Eltern in schulischen Dingen um Hilfe gebeten werden. Das darf aber den Erfolg der Kinder in der Schule keinesfalls gefährden. Deshalb sollten Eltern früh an eine clevere Nachhilfe denken. Studien haben ergeben, dass Schüler, die Nachhilfe erhalten, im Schnitt um eine Notenstufen besser werden können. Und das reicht meist schon aus, um die schulischen Leistungen auf eine solide Basis zu stellen.

Studium oder Lehre?


Für manche Schülerinnen und Schüler hat gerade das letzte Schuljahr angefangen. Während die Schulanfänger in den vergangenen Wochen von ihren Eltern und Verwandten viel über den Ernst des Lebens zu hören bekommen haben, wurden Schüler der Abschlussklassen vermutlich mehr als einmal mit der Frage konfrontiert: Was willst du denn nun werden? Die Antwort auf diese Frage ist nicht zuletzt von den persönlichen Erwartungen an das Leben abhängig. Karriere machen kann man mit sowohl mit Studium als auch mit einer Lehre. Vorausgesetzt, die Noten stimmen! Genau da sehen sowohl Uni-Dozenten als auch Lehrherren erhebliche Probleme.

Zahl der Abbrecher steigt


Tatsächlich weist der Bildungsbericht des Bundes darauf hin, dass der Anteil der Jugendlichen mit niedrigen oder fehlenden Bildungsabschlüssen und geringen schriftsprachlichen Kompetenzen tendenziell steigt. 6,8 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ganz ohne Bildungsabschluss, bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind es sogar 18,1 Prozent. Im Abschlussjahr 2018 verließen in Bayern 7414 Schüler die Schule ohne Hauptschulabschluss. Damit nimmt Bayern nach Nordrhein-Westfalen mit 11.522 Abgängen ohne Abschluss den zweiten Platz in der Rangliste der Bundesländer ein. Die Quote der Studienabbrecher bei Bachelor-Studenten stieg von 28 auf 29 Prozent. An den Fachhochschulen schnellte die Zahl von 23 auf 27 Prozent hoch. Auch hier sind finanzielle Gründe nicht selten die Ursache für den Abbruch des Studiums. Studieren kostet Geld und wer das nicht hat, muss arbeiten gehen. Das wiederum kostet Zeit, die man aber fürs Studium braucht. Ein Teufelskreis aus dem es für viele leider nur einen Ausweg gibt. Natürlich gibt es Möglichkeiten der Studienfinanzierung, aber auch die muss man sich auf lange Sicht leisten können.