06.01.2009 | Geld & Recht Finanzkrise lässt Haushaltsvermögen schmelzen

Die Finanzmarktkrise hat das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 2008 nach einer Schätzung von Allianz/Dresdner Bank um rund 110 Milliarden Euro schmelzen lassen.

Finanzkrise lässt Haushaltsvermögen schmelzen
Börsencrash/Frankfurt 2008
Die Finanzmarktkrise hat das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 2008 nach einer Schätzung von Allianz/Dresdner Bank um rund 110 Milliarden Euro schmelzen lassen.

Ende des Jahres dürften die Haushalte insgesamt 4, 49 Billionen Euro an Geldvermögen gehabt haben, schreiben die Experten von Allianz Global Investors in einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Studie.

Durch den Absturz an den Börsen nahm das Geldvermögen demnach zum zweiten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik ab: Zum ersten Mal hatte es einen Rückgang binnen Jahresfrist im Jahr 2002 nach dem Platzen der Blase des Neuen Marktes gegeben. Die Sparquote stieg der Schätzung zufolge von 10, 8 Prozent im Jahr 2007 auf 11, 4 Prozent im Jahr 2008. Dabei wählten die Anleger vor allem weniger riskante Anlagen wie Tagesgeld und Festgeld. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - Frankfurt/Main ) (Quelle: )