06.01.2009 | Geld & Recht Gaskonflikt und Gewalt treiben Ölpreise in die Höhe

Die Verschärfung des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine sowie die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten haben die Ölpreise am Dienstag wieder über die Marke von 50 Dollar getrieben.

Gaskonflikt und Gewalt treiben Ölpreise in die Höhe
Ölfässer
Die Verschärfung des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine sowie die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten haben die Ölpreise am Dienstag wieder über die Marke von 50 Dollar getrieben.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kletterte am Mittag zeitweise bis auf 50, 04 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Dezember. Zuletzt wurde ein Barrel noch mit einem Aufschlag von 85 Cent auf 49, 66 Dollar gehandelt.

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Februar legte um 1, 27 Dollar auf 50, 89 Dollar zu. Die Angebotsrisiken rücken nach Einschätzung der Commerzbank wieder in den Fokus und sorgten für eine Risikoprämie bei Öl. Dies gelte auch für den Gasstreit, der bereits zu Lieferausfällen geführt habe: «Die Situation scheint weiter zu eskalieren.» (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - London/New York ) (Quelle: )