22.08.2018 | Geld & Recht Girokonten im Test: Welche Angebote noch gratis sind und wann ihr wechseln solltet

Die Zeitschrift Finanztest hat dieses Jahr wieder Banken und Sparkassen in Sachen Girokonto unter die Lupe genommen. Der Trend hält an: Die Institute verlangen zunehmend Gebühren. Welche der 270 getesteten Kontomodelle sich lohnen und welche definitiv zu teuer sind, erfahrt ihr hier:

  • * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

    * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

  • * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

    * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

  • * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

    * Die Angaben zu den Kontomodellen stammen aus der Auswertung der Zeitschrift Finanztest.

Den Einkauf mit der EC-Karte bezahlen, die Miete per Dauerauftrag überweisen oder die Strom- und Handyrechnungen per Lastschrift einziehen lassen. Bankgeschäfte sind alltäglich, nur eine Bankfiliale brauchen inzwischen immer weniger. Rund 60 Prozent aller Inhaber von Girokonten erledigen ihre Bankgeschäfte online. Tendenz steigend.

Stiftung Warentest: 270 Girokonten im Vergleich

Die Stiftung Warentest hat 270 Kontomodelle von 119 Banken unter die Lupe genommen. Um die günstigsten Angebote herauszufiltern, gehen die Tester von einem Modellkunden aus. Die Bedingungen: Er führt sein Konto online und es geht regelmäßig ein Gehalt oder eine Rente auf dem Konto ein.

Das Ergebnis: Gerade mal 23 Konten sind unter diesen Voraussetzungen kostenlos. Welche dazu zählen, seht ihr hier.

Bei über 60 Euro Gebühren, Konto wechseln!

Die Untersuchung zeigt auch: Kunden, die bereit sind mehr Bedingungen zu erfüllen, können auf eine größere Auswahl kostenloser oder günstiger Konten zurückgreifen. Dazu zählen zum Beispiel, dass das eingehende Gehalt oder die Rente über einer gewissen Mindestsumme liegen.

Kunden sollten sich bei ihrem Konto Grenzen setzen, wenn es um Gebühren geht. „Wer mehr als 60 Euro im Jahr für sein Girokonto zahlt, sollte das Konto wechseln“, sagt Heike Nicodemus, Finanzexpertin der Stiftung Warentest.

Welche Angebote vor diesem Gesichtspunkt unter anderem durchs Raster fallen, zeigen wir euch hier. Zu berücksichtigen ist dabei aber: Die Konten enthalten zum Teil Zusatzleistungen wie Kreditkarten.

Kosten für zusätzlichen Service: Vergleichen lohnt sich 

Wer kein kostenloses Konto hat und eine Jahresgebühr zahlt, sollte auf jeden Fall ein Auge auf die Kosten für Extraservice werfen. In vielen Bereichen verlangen die Banken inzwischen Gebühren für Leistungen, die vor einigen Jahren noch for free waren. Überweisungen per Beleg kosten zwischen 20 Cent und 4,90 Euro.

Auch das Geld-Abheben am Automaten ist teurer geworden. Wer zum Beispiel nicht an Automaten der eigenen Bank oder dazugehöriger Partner abhebt, zahlt in bestimmten Fällen fast 6 Euro Gebühr. Dazu halten Banken die Hand auf, wenn sie Telefon-Banking anbieten, SMS-Tan verschicken oder Daueraufträge und Lastschriften am Filialschalter in Auftrag gegeben oder geändert werden.