01.01.2009 | Geld & Recht Große Mehrheit der Briten lehnt den Euro weiter ab

Zehn Jahre nach dem Start des Euro sind die meisten Briten immer noch gegen eine Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung im Königreich.

Große Mehrheit der Briten lehnt den Euro weiter ab
Europäische Zentralbank
Zehn Jahre nach dem Start des Euro sind die meisten Briten immer noch gegen eine Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung im Königreich.

Trotz des Wertverlusts des Pfunds in den vergangenen Wochen wollen 71 Prozent der Briten weiter an ihrer angestammten Währung festhalten, wie aus einer Umfrage im Auftrag des Radiosenders BBC Radio 4 hervorgeht. Nur 23 Prozent sprachen sich für eine Übernahme des Euro aus.

Im Vergleich zum Euro hatte das Pfund im Jahr 2008 deutlich an Wert verloren. Besonders drastisch war der Verfall im Dezember. Während man vor einem Jahr für ein Pfund noch 1, 36 Euro bekam, waren es am 31. Dezember nur noch 1, 04 Euro. Analysten rechnen damit, dass es bald zu einer Parität beider Währungen kommen könnte.

Die englische Notenbank hatte zuletzt mehrfach die Zinsen bis auf 2 Prozent gesenkt, was es für Investoren weniger attraktiv macht, Pfund zu halten. Eine weitere Senkung wird erwartet.

Auch die bevorstehende Rezession und die hohe Staatsverschuldung trugen zur Schwächung des Pfunds bei. Premierminister Gordon Brown hatte im Dezember aber klargestellt, dass eine Euro-Einführung auf der Insel derzeit nicht zur Debatte stehe. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - London ) (Quelle: )