19.05.2020 | Gesundheit Ab 01. Juni: Telefonische Krankschreibung reicht nicht mehr aus

Ab dem 01. Juni reicht eine telefonische Krankschreibung beim Arbeitgeber nicht mehr aus. Während der Corona-Pandemie wurde die Regelung kurzzeitig gelockert.

Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Während der Corona-Pandemie brauchten Arbeitnehmer mit leichten Atemwegsbeschwerden keine schriftliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt beim Arbeitgeber vorlegen. In diesem Fall hatte ein Anruf beim Arzt genügt, damit sollten die Arztpraxen entlastet werden. Diese Regelung wurde zwischenzeitlich bis zum 31. Mai verlängert.

Schriftliche Krankschreibung wieder notwendig

Bisher genügte also ein Anruf um sich bis zu sieben Tage krankschreiben zu lassen, ab dem 01. Juni wird diese Regelung wieder zurückgenommen. Dann benötigt es für Krankschreibungen wieder eine schriftliche Bescheinigung vom Arzt.

Sollte sich das Infektionsgeschehen nochmal verschlimmern behält sich der Gemeinsame Bundesausschuss aber vor, diese Sonderregelung erneut einzuführen.

Das gilt bei Verdacht auf das Corona-Virus

Bei Verdacht auf das Corona-Virus oder wenn typische Symptomen des Corona-Virus auftreten, solltet ihr nicht gleich in eine Arztpraxis gehen. Nehmt vorher bitte Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.