11.09.2019 | Gesundheit Achtung Ambrosia! So erkennt ihr die giftige Allergie-Pflanze

Die Giftpflanze Ambrosia verbreitet sich immer mehr in Bayern. Und verursacht dabei sogar bei Nicht-Allergikern schwere Reaktionen. Wie ihr die Pflanze erkennt und richtig entsorgt, erfahrt ihr hier.

  • Die Ambrosia Pflanze ist hoch allergen, wurde aus Nordamerika eingeschleppt. Eine Pflanze produziert bis zu 1 Milliarde Pollen, die 100 Kilometer fliegen. 

    Die Ambrosia Pflanze ist hoch allergen, wurde aus Nordamerika eingeschleppt. Eine Pflanze produziert bis zu 1 Milliarde Pollen, die 100 Kilometer fliegen. 

  • 80% aller Allergiker reagieren drauf und das schlimme, selbst nicht Allergiker können durch Ambrosia plötzlich Asthma bekommen. 

    80% aller Allergiker reagieren drauf und das schlimme, selbst nicht Allergiker können durch Ambrosia plötzlich Asthma bekommen. 

  • Ambrosia breitet sich in Bayern aus, verursacht Kratzen im Hals, Jucken in den Augen, Husten und zum Teil sogar Asthma. 

    Ambrosia breitet sich in Bayern aus, verursacht Kratzen im Hals, Jucken in den Augen, Husten und zum Teil sogar Asthma. 

  • Wer Ambrosia in seinem Garten sieht, nur mit Schutzkleidung und Mundschutz im Hausmüll entfernen! 

    Wer Ambrosia in seinem Garten sieht, nur mit Schutzkleidung und Mundschutz im Hausmüll entfernen! 

  • In München gibt es das Biochemische Institut für Pflanzenpathologie, die daran forschen, wie man Ambrosia ausrotten kann. 

    In München gibt es das Biochemische Institut für Pflanzenpathologie, die daran forschen, wie man Ambrosia ausrotten kann. 

Was verursacht die Ambrosia-Pflanze?

Ambrosia, eine extrem aggressive Pflanze, breitet sich in Bayern aus und verursacht selbst bei Nicht-Allergikern schwerste Allergien. Auch Indra vom Guten Morgen Bayern Team leidet darunter.

Ambrosia verursacht Kratzen im Hals, Jucken in den Augen, Husten und sogar Asthma. Ambrosia ist hoch allergen, wurde aus Nordamerika eingeschleppt. Eine Pflanze produziert bis zu 1 Milliarde Pollen, die 100 Kilometer fliegen. 80 Prozent aller Allergiker reagieren darauf und das Schlimme: Selbst Nicht-Allergiker können durch Ambrosia plötzlich Asthma bekommen. In München gibt es das Biochemische Institut für Pflanzenpathologie, die forschen daran, wie man Ambrosia ausrotten kann.

Was tun bei Ambrosia im Garten? 

Wer Ambrosia in seinem Garten sieht, sollte die Pflanze nur mit Schutzkleidung anfassen und dabei Mundschutz tragen. Ambrosia kann im normalen Hausmüll entsorgt werden. In keinem Fall jedoch zur Grünabfuhr, dem Komposthaufen oder ahnlichem. Auch ist es sinnvoll, sich beim örtlichen Stadtreinigungsdienst über dortige Möglichkeiten zur Verbrennung größerer Bestände zu erkundigen.

So verbreitet sich der allergische Stoff

Die ca. fünf Millimeter großen Ambrosia-Samen können im Vogelfutter auftauchen. Viele Fruchtbestände des Ackerunkrauts reifen mit Sonnenblumen zusammen und werden unbeabsichtigt mit geerntet. Eine Vermischung ist deswegen meistens nicht zu vermeiden. Auch das im Handel angebotene Vogelfutter, das mit "frei von Ambrosia-Samen" wirbt, kann davon betroffen sein.

Auch auf Blumenfeldern, auf denen man Sonnenblumen selber pflücken kann, wurden bereits Ambrosia-Rückstände gefunden. Hier wurden vermutlich mit Ambrosiasamen verunreinigte Sonnenblumensamen, die für Futterzwecke bestimmt waren, ausgesät. Zusätzlich können die Samen auch durch kontaminiertes Erdmaterial, über Autos und Nutzfahrzeuge, sowie auf den Tragflächen von Flugzeugen verbreitet werden. 

Wie Ambrosia aussieht und wie ihr sie am besten erkennt, seht ihr in unserer Bildergalerie!