31.12.2018 | Gesundheit Der Tag nach Silvester: So hat der Kater keine Chance!

Wurde das neue Jahr gebührend begrüßt, ist der Start in die nächsten 365 Tage für viele erstmal nicht so prickelnd. Der Kater schlägt erbarmungslos zu und macht einem das Leben zumindest einen Tag lang zur Hölle. Damit euch das diesmal nicht passiert, gibts hier die besten Anti-Kater Tipps.

  • <p>Diese Tipps zähmen den Kater am Tag danach:&nbsp;</p>

    Diese Tipps zähmen den Kater am Tag danach: 

Es ist das Gefühl das viele von uns nur zu gut kennen: Das erste Erwachen am Tag danach. Am Tag nach Silvester. Am Tag nach zu viel Alkohol. Viel zu viel Alkohol. Die Augen gehen langsam auf und sofort wieder zu, denn irgendjemand hat das Flutlicht vom örtlichen Fußballplatz mitten im Schlafzimmer aufgebaut. In Wahrheit sind es natürlich nur die Lichtstrahlen, die durch die Schlitze der Rollos ihren Weg ins Schlafzimmer finden. Zweiter Versuch. Die Augen bleiben diesmal offen und erkunden die Umgebung. 

Egal ob heimisches Schlafzimmer oder fremde Couch, spätestens im zweiten Augenblick stellt man fest, dass der Kopf eine so überdimensionale Größe erreicht hat, dass man durch keinen Türrahmen passt - der Schmerz, unendlich. Das Leid, nicht in Worte zu fassen. Die Krönung gibt dazu noch der (wir nennen es mal) etwas komische Geschmack im Mund. Oft eine Mischung aus Aschenbecher (auch wenn man gar nicht raucht) und einem toten Nagetier, dass in der Mundhöhle den Ort der letzten Ruhe gefunden hat. Nie wieder Alkohol... oder richtig Vorbeugen lautet die Devise. Denn man kann einem Kater schon am Abend oder in der Nacht des Geschehens entgegenwirken. 

Wieso gehts uns so schlecht? 

Zu viel Alkohol bringt aus dem Gleichgewicht. Nicht nur auf dem nach Hause Weg, wenn man statt dem Gehsteig die ganze Straße benötigt um ans Ziel zu kommen. Auch unser Haushalt an Kalium, Natrium, Mineralstoffen und Kalzium gerät ordentlich durcheinander. "Die Blutgefäße im Kopf weiten sich und es herrscht ein Migräne-ähnlicher Zustand", sagt Professor Helmut Seitz, Leiter des Alkoholforschungszentrums der Universität Heidelberg. 

Wieso heißt der Kater eigentlich Kater? 

Dafür gibt es mehrere Theorien. Eine davon lautet, dass der Kater eigentlich vom Wort "Katarrh" abstammt, mit dem eine Entzündung der Schleimhäute gemeint ist. Dass aus "Katarrh" schlussendlich Kater wurde, ist wohl dem sächsischen Dialekt zu verdanken. In anderen Ländern spricht man übrigens nicht vom Kater. Die Franzosen sprechen von einem "geule de bois" was so viel wie Holzmaul heißt. Passt ja auch irgendwie, da sich der Mund am nächsten Tag oft so trocken wie ein Stück Holz anfühlt. Die Norweger fühlen sich "fyllesyk" also suffkrank und die Russen haben eine Ausdruck "pochmelje" von dem keiner wo wirklich weiß was er bedeutet. Sterbentzündung vielleicht. Würde den Zustand jedenfalls treffend beschreiben. 

Wie vertreibt man den Kater? 

Prinzipiell weiß ja jeder von uns, wie man einen Kater vermeiden kann. Nichts trinken. Oder zumindest nicht bis zum völligen Verlust der Muttersprache. Falls das doch passiert kann man mit ein paar Mitteln versuchen, den darauffolgenden Kater etwas zu besänftigen. Wie das geht, erfahrt ihr in unserer Galerie. Prost!