20.09.2017 | Gesundheit Die sieben größten Erkältungs-Mythen und was wirklich dahinter steckt

Kaum regnet es mal ein paar Tage und kühlt merklich ab, rollt sie auch schon an. Die erste Erkältungswelle hat Bayern voll erwischt. Und wenn man sich eine eingefangen hat, möchte man sie schnellstmöglich los werden. Doch geht das überhaupt? Wir verraten, was an den größten Erkältungs-Mythen dran ist!

  • Mythos 1

    Mythos 1

  • Mythos 2

    Mythos 2

  • Mythos 4

    Mythos 4

  • Mythos 3

    Mythos 3

  • Mythos 7

    Mythos 7

  • Mythos 5

    Mythos 5

  • Mythos 6

    Mythos 6

Eine Erkältung ist anstrengend und lästig. Es ist kein Weltuntergang, wenn man sich eine einfängt, aber sie schlaucht einfach unheimlich. Mit dickem Kopf und Nase seinem Job nachzugehen, ist hart. Zuhause angekommen nimmt uns dann natürlich noch die Familie in Anspruch. Die wohlverdiente Bettruhe bleibt aus. Der Alltag muss schließlich weitergehen. Und eine Erkältung ist ja keine Grippe. Oder etwa doch? Das klären wir in der Galerie oben! Und dazu: Sechs weitere Erkältungs-Mythen, die sich hartnäckig halten. Hinterher wisst ihr mehr!

Was hilft nun wirklich bei Erkältung?

Eine Erkältung kann man nicht ursächlich behandeln, es lassen sich lediglich die Symptome mit (pflanzlichen) Medikamenten oder Tricks aus "Großmutters Schürzentasche" mildern. Um niemanden anzustecken, sollte man bei einer schweren Erkältung lieber zu Hause bleiben.

Oft beginnt eine Erkältung mit Halsschmerzen. Zur lokalen Schmerzlinderung können Lutschtabletten eingesetzt werden. Vielen hilft auch schon Salbeitee oder ein warmer Schal. Trockener Reizhusten lässt sich sehr gut mit Hustenstillern (Bsp. Dextromethorphan) unterdrücken, um beispielsweise einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen. Bei verschleimtem Husten hingegen erleichtern Schleimlöser das Abhusten. Hier werden sowohl pflanzliche Präparate als auch Arzneistoffe wie Ambroxol oder Acetylcystein eingesetzt. Viel trinken unterstützt den Schleimlöseprozess.

Bei Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen schaffen schmerzlindernde Arzneistoffe wie Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Paracetamol Abhilfe. Ist die Nase verstopft, lindern Schnupfensprays (Bsp. Xylometazolin) oder Nasenspülungen die Beschwerden. Sie bewirken, dass die Schleimhaut abschwillt und das Atmen erleichtert wird.