04.09.2018 | Gesundheit Fehlzeiten-Report 2018: So oft sind deutsche Arbeitnehmer krank

Wer gern zur Arbeit geht, meldet sich seltener krank. Das ist keine große Überraschung. Aber wie oft fehlen wir wirklich im Job? Der diesjährige Fehlzeiten-Report der AOK hat die genauen Zahlen. Liegt ihr über oder unter dem Durchschnitt?

Durchschnittlich 12,1 Tage haben die Befragten nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr krankheitsbedingt am Arbeitsplatz gefehlt. Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Umfrage mit über 2.000 Erwerbstätigen. Passen der eigene Anspruch an das Sinnerleben im Beruf und die Wirklichkeit in der Wahrnehmung des Beschäftigten gut zueinander, berichten sie nur von 9,4 Krankheitstagen. Unterscheiden sich Wunsch und Wirklichkeit stark voneinander, sind die Fehltage mit 19,6 mehr als doppelt so hoch. 

Nach offiziellen Angaben der Krankenkasse hat jeder AOK-versicherte Beschäftigte im Schnitt 19,4 Tage aufgrund einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am Arbeitsplatz gefehlt. Die häufigsten Gründe fürs ärztliche Attest, seht ihr in dieser Galerie:

  • fehlzeiten_2_01_neu
  • fehlzeiten_2_01
  • fehlzeiten_2_02
  • fehlzeiten_2_03
Was ist Arbeitnehmern besonders wichtig?

Klar, jeder hat in der Arbeit mal einen schlechten Tag, Stress mit den Kollegen oder eine Meinungsverschiedenheit mit dem Chef. Im Großen und Ganzen sollte man seinen Job aber als sinnstiftend empfinden. Wenn das so ist, wirkt es sich positiv auf die Gesundheit aus. Man fehlt seltener am Arbeitsplatz, hat deutlich weniger arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden und hält sich im Krankheitsfall häufiger an die ärztlich verordnete Krankschreibung.

Neben den Fehltagen hat das WIdO heuer auch erfragt, was den Menschen am Arbeitsplatz besonders wichtig ist. Das Ergebnis seht ihr in unserer Galerie:

  • fehlzeiten_1_01
  • fehlzeiten_1_02
  • fehlzeiten_1_03
  • fehlzeiten_1_04
  • fehlzeiten_1_05
  • fehlzeiten_1_06