28.06.2019 | Gesundheit Nach Hitzewelle in Bayern: So bereitet ihr euch auf den Temperatursturz vor

Bayernweit azurblauer Himmel und Temperaturen bis zu 40 Grad, so heizt die Hitzewelle Bayern ein. Von Montag (01.07.) auf Dienstag ziehen dann aber erste Schauer und Gewitter auf. Ab Dienstag wird es kühler bei Werten von maximal 30 Grad. Wie sich das schwankende Wetter auf euch auswirkt und wie ihr das am besten wegsteckt.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Das Wetter in Bayern bleibt am Wochenende (28.06.-30.06.) weiter sonnig und trocken - und es wird noch heißer. Das Thermometer steuert nochmal Höchstwerte von 38 Grad an. Ab Montag ist vor allem in Südbayern aber mit kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Dadurch sacken die Temperaturen im Laufe der neuen Woche ab, bei Höchstwerten von 23 Grad bis 28 Grad. Temperaturunterschiede von um die 10 Grad im Vergleich zur Spitzenzeit der Hitzewelle sind im Freistaat also möglich. Zumindest was die Temperaturen angeht, gleicht das einer Achterbahnfahrt für unseren Körper.

Temperatursturz von heute auf morgen: Wie wirkt sich das aus?

Wenn die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit von hohen Werten stark abfallen, fordert das den Körper heraus. Es ist möglich, dass ihr euch schlapp fühlt. Der Hitze-Stress für den Körper fällt ab und ihr werdet müde. Der Kreislauf und der Körper gewöhnen sich an den Temperatursturz aber schnell, weil wir mit kühleren Temperaturen besser klarkommen als mit brüllender Hitze.

Wie kann ich mich auf Dauer besser auf Hitze einstellen?

Ihr könnt euer Immunsystem längerfristig schulen und widerstandsfähiger machen. Am besten gelingt das durch regelmäßige: 

  • Wechselduschen (kalt/warm)
  • Saunagänge
  • Dampfbäder

Ebenfalls hilfreich: Sport machen! Wer gut trainiert ist, kommt besser damit klar, wenn es schnell heiß wird oder sich rasant wieder abkühlt. Wenn die Tage wieder angenehmere Temperaturen im Gepäck haben, solltet ihr euren Kreislauf in Schwung halten. Das klappt mit ganz lockeren Sporteinheiten, wie etwa Schwimmen oder ein bisschen Joggen. Das Gefühl von Schlappheit kommt so gar nicht erst auf.

Wem macht der Temperaturwechsel am meisten zu schaffen?

Menschen mit chronischen Erkrankungen können durch den Temperaturabfall leiden. Dazu zählen Diabetiker, Herz-Kreislauf-Patienten, Rheumatiker und Menschen mit Migräne-Problemen. 

Diese Risikogruppe braucht einen stabilen Kreislauf, um die Schwankungen gut wegzustecken. Ein paar Tipps, wie das gelingt:

  • viel und regelmäßig Trinken
  • keinen Kaffee trinken
  • keinen schwarzen Tee trinken
  • auf hochprozentigen Alkohol verzichten
  • kaltes Fußbad
  • feuchten Waschlappen in den Nacken oder auf die Stirn
  • kühlende Armbänder

Wer darüber hinaus mit Kopfschmerzen zu kämpfen und mit den genannten Tipps nicht weiterkommt, sollte auf Kopfschmerztabletten aus der Apotheke (Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) zurückgreifen.

Wechselhafte Temperaturen und richtig essen

Der Stoffwechsel wird durch die Temperaturschwankungen ebenfalls herausgefordert. Deshalb ist Schonung angesagt, auch beim Essen. Fette Speisen solltet ihr weglassen. Am besten ist zurzeit leichte Kost wie Salat und Gemüse, beim Fleisch bietet sich Geflügel an.