16.09.2020 | Gesundheit Virologe beantwortet Fragen: Masken im Klassenzimmer? Immun durch Maske?

Alltagsmasken können bei der Immunisierung helfen - das behaupten Forscher aus den USA. Wir haben bei Dr. Dieter Hoffmann, Virologe von der Technischen Universität München nachgefragt.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Forscher aus den USA vermuten, dass das Tragen einer Mund-Nase Maske in der Öffentlichkeit unbewusst gegen das Coronavirus immun machen kann. Der Grund: Trotz der Maske gelangt immer ein kleiner Teil der Atemtröpfchen nach außen und können bei unseren Mitmenschen eine Corona-Infektion auslösen. Diese läuft bei gesunden Menschen oft mild oder gar symptomfrei. Dadurch könnte aber zugleich eine Immunisierung der infizierten Person stattfinden. 

Diese Methode fand laut den Forschern bei vergangenen Pandemien Anwendung, als der Impfstoff gerade noch in Entwicklung war. Das Forschungsteam muss die aufgestellte Hypothese jetzt aber noch überprüfen.

Dr. Dieter Hoffmann, Virologe von der Technischen Universität München kann die Vermutung im ANTENNE BAYERN Interview zumindest teilweise bestätigen.

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Von einer grundlegenden Maskenpflicht im Klassenzimmer und Quarantäne für ganze Klassen hält Dr. Dieter Hoffmann, Virologe von der Technischen Universität München wenig. In diesen Fällen rät der Experte zur Differenzierung. 

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