01.07.2019 | Haus & Garten Hilfe bei Unwetterschäden: Darum sollten Hausbesitzer sich jetzt absichern

Bisher zeigte sich der Freistaat Bayern großzügig und unterstützte Hausbesitzer bei Umweltkatastrophen wie Hochwasser mit Soforthilfen. Diese Hilfen wurden jetzt aber abgeschafft. Hausbesitzer sollten sich nun anderweitig absichern.

Naturkatastropen, wie Unwetter oder Sturmschäden treffen Hausbesitzer meist besonders hart. Bisher hat der Freistaat Bayern in diesem Fall Soforthilfen gezahlt, um die Existenz der Geschädigten zu sichern und Wiederaufbauhilfe zu schaffen. Dieses Hilfsprogramm wurde nun aber zum 01.Juli 2019 beendet. Hausbesitzer sind jetzt dringend auf externe Versicherungen angewiesen.

Elementarversicherungen decken Schäden ab

Auch die Verbraucherzentrale Bayern rät allen Hausbesitzern eine sogenannte Elementarversicherung abzuschließen. Diese deckt dann die Schäden bei Naturereignisse wie Hochwasser, Starkregen oder Schneedruck ab. 

Habt ihr eine solche Versicherung nicht, kann das im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein, schließlich gehen die Gebäudeschäden nach einer Naturkatastrophe schnell auch mal in den fünfstelligen Bereich. Laut Zahlen der Verbraucherzentrale Bayern sind gerade mal 32 Prozent aller Privathäuser gegen Hochwasserschäden versichert

Bestehende Verträge checken

Nahezu alle Gebäude lassen sich mit einer Elementarversicherung absichern. Hierbei solltet ihr beachten, ob ihr den entsprechenden Zusatz in eurer Wohngebäudeversicherung gebucht habt. Die Wohngebäudeversicherung deckt dabei aber nur alle Schäden ab, die direkt am Haus entstehen. Für die Versicherung eurer Einrichtung und eurer persönlichen Wertgegenstände benötigt ihr zusätzlich eine Hausratversicherung mit entsprechendem Elementarschutz.

Wie bei allen Versicherungen lohnt sich hier ein ausführlicher Vergleich, da die Preise und Versicherungsleistungen bei den einzelnen Anbietern weit auseinander gehen.