20.02.2019 | Haus & Garten Neuer Mietspiegel: So teuer ist Wohnen in eurer Region

Im Jahr 2018 sind in Deutschland die ortsübliche Vergleichsmieten um 2,2 Prozent gestiegen. Das zeigt eine neue Mietspiegel-Auswertung für 350 Städte. So teuer fallen die Mieten in Bayern aus und diese Regionen kommen günstiger weg als andere.

Alle von uns brauchen ein Dach über dem Kopf, aber seit Jahren wird das Wohnen zu einem immer teureren Vergnügen. Das zeigt auch eine neue Auswertung der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg. In seinem aktuellen Mietspiegelindex 2018 kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass die ortsüblichen Vergleichsmieten im Jahr 2018 um 2,2 Prozent gestiegen sind - und damit stärker als im Vorjahr.

Bamberger Mieter zahlen so viel wie der Bundesdurchschnitt

Grundlage der Auswertung sind die Nettokaltmieten von Wohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage, in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern und veröffentlichten Mietspiegeln. Insgesamt liegen Daten für 350 Städte und Gemeinden in Deutschland vor. Im Jahr 2018 lag die Nettokaltmiete im bundesweiten Schnitt bei 6,92 Euro pro Quadratmeter. Für diesen Betrag wurde beim Mietpreisindex der Wert 100 Prozent festgelegt. Die Region Bamberg zum Beispiel liegt in etwa auf diesem Durchschnittswert.

München nicht mehr am teuersten

Erstmals seit 20 Jahren steht bei den Mieten nicht mehr München ganz oben. Die teuerste Kommune Deutschlands ist der kleine Nachbar Karlsfeld im Landkreis Dachau. Hier zahlen die Bewohner 53 Prozent mehr Miete als im Bundesdurchschnitt. Das sind laut der Auswertung 10,59 Euro pro Quadratmeter. Direkt dahinter folgt der jahrelange Primus München mit 10,45 Euro pro Quadratmeter (+ 51 Prozent). Alle Ergebnisse für Bayern aus dem F+B-Mietspiegelindex 2018 findet ihr in folgender Übersicht. Dabei wurden 23 Kommunen aus dem Freistaat berücksichtigt.

Daten: F+B Mietspiegelindex 2018 / Ortsübliche Vergleichsmieten 2018 in Prozent des bundesweiten Durchschnitts