09.09.2021 | Haus & Garten Riesen Unterschiede: Hier gibt es noch günstiges Bauland in Bayern

Es ist der Traum von vielen hier bei uns im Freistaat: Ein eigenes Haus auf einem eigenen Grundstück bauen. Je nach Regierungsbezirk liegen da aber gut und gerne Mal über 900€ pro Quadratmeter Land. Wo ihr in Bayern am günstigsten euer Häuschen bauen könnt und wo ihr vorher etwas länger sparen müsst, erfahrt ihr hier.

Foto: Patrick Pleul / dpa-Zentralbild / dpa

Wer sich im Freistaat ein Grundstück zulegen will, sollte sich gut überlegen, wo genau er oder sie das zukünftige Häuschen bauen will. Denn: Die Preise für einen Quadratmeter Bauland weichen stark voneinander ab.

Starke Unterschiede zwischen den Regierungsbezirken

Dass München teure Mieten hat, das ist kein Geheimnis. Aber auch beim Kauf von Bauland müssen die Käufer deutlich tiefer in die Tasche greifen. Laut Statistischem Landesamt hat im vergangenen Jahr ein Quadratmeter Land im Schnitt 2.675€ gekostete. Im Vergleich: Im bayernweit günstigsten Landkreis Hof lag der Preis bei 34€ pro Quadratmeter.

So viel hat 2020 im Durchschnitt ein Quadratmeter Grundstück gekostet:

  • Oberfranken: 76€
  • Oberpfalz: 126€
  • Unterfranken: 141€
  • Niederbayern: 147€
  • Schwaben: 176€
  • Mittelfranken: 248€
  • Oberbayern: 982€
  • Der Durchschnitt im Freistaat: 349€
Je größer die Stadt, umso teurer wird's

Nicht nur der Ort, sondern auch die Größe des Landkreises hat enormen Einfluss auf die Bauland-Preise. 

  • Bei unter 2.000 Einwohnern liegt der Preis im Schnitt bei 104€ (2006 waren es noch 77€)
  • Bei 20.000 - 50.000 Einwohnern liegt der Preis im Schnitt bei 459 (2006 waren es noch 247€)
  • Ab 500.000 Einwohnern liegt der Preis im Schnitt bei 2.675€ (2006 waren es noch 931€)

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