11.03.2019 | Haus & Garten Wohnzimmer: Mit diesen Einrichtungstipps wird der Raum zur Wohlfühloase

Groß, gesellig, gemütlich. Das eigene Wohnzimmer ist der beliebteste Aufenthaltsraum für die Deutschen. Aber wie richtet man ihn am besten ein? Wir haben die passenden Einrichtungstipps.

Idealerweise dominieren im Wohnzimmer zwei bis drei immer wiederkehrende Hauptfarben.

Dem Wohnzimmer kommt in den deutschen Wohnungen eine besondere Bedeutung zu. Für viele Menschen ist der Aufenthaltsraum das größte Zimmer der gesamten Wohnung. Hier, im räumlichen Herzstück des Appartements, gehen sie ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen nach. Im belebten Wohnzimmer verbringen die Menschen Zeit mit Freunden und Familie. Sie essen, schauen Filme oder unterhalten sich. Deshalb ist die Einrichtung des Wohnzimmers so wichtig. Das Interieur definiert den Raum und sorgt für Entspannung und Entschleunigung nach einem langen Arbeitstag.

Unterschiedliche Wohntypen bestimmen die Wahl der Einrichtung

Eine Couch und ein Fernseher stehen in fast jedem deutschen Wohnzimmer. Abgesehen davon gibt es gravierende Unterschiede, die sich nach den verschiedenen Wohntypen bemessen. Bevor ihr einen Wohnraum tatkräftig umgestaltet, solltet ihr einen Blick auf die von gfk-verein.org ermittelten Wohntypen werfen. Sie geben Aufschluss darüber, welcher Einrichtungsstil den eigenen Geschmack widerspiegelt.

Ordnende Struktur mit wunderschönen High- und Sightboards schaffen

Ein allseits bekanntes Sprichwort sagt nicht umsonst Ordnung sei das halbe Leben. Tatsächlich lebt es sich in einem unaufgeräumten Wohnzimmer ebenso schlecht, wie es sich in einem chaotischen Schlafzimmer schläft. Mit großzügigen Highboards, Sideboards und anderen Ordnungshelfern kommt das Chaos gar nicht erst auf. Sie ermöglichen es, alle wichtigen Utensilien übersichtlich zu verstauen. Aus diesen Gründen verschönern die vielseitigen Highboards, Sideboards und Vitrinen rund die Hälfte aller deutschen Wohnstuben. Dies ist mit dem vielseitigen Nutzen der modernen und vielseitigen Aufbewahrungswunder zu erklären. Die auf wohnen.de vorgestellten praktischen Kombinationslösungen bieten jede Menge Platz, ohne den gesamten Wohnraum einzunehmen. Gleichzeitig harmoniert ein massives Highboard im richtigen Farbton mit vielen unterschiedlichen Einrichtungsstilen. 

Kreativ den Wohnraum verschönern

Die tollste Vitrine nützt nichts, wenn sie langweilig positioniert und uninspiriert im Raum steht. Mit den nachfolgenden Tipps setzt du kreative Akzente und verleihst dem Highboard eine persönliche Note.

  • Wer sagt, dass die beliebten Wandtattoos ausschließlich für die Wände gedacht sind? Durch ihre facettenreichen Motive kommen sie auf Vitrinen und Highboards ebenso gut zur Geltung. Die Ornamente, Blumenranken, frechen Sprüche und Retromotive verströmen gute Laune und Lebensfreude. Damit das Wandtattoo auf dem Schrank haften bleibt, musst du kein Experte sein. Das Tattoo lässt sich einfach von der Folie abziehen und an den Schrank kleben. 
  • Zum lichtspendenden Hotspot avanciert das Highboard dank der passenden Beleuchtung. Nach einem anstrengenden Arbeitstag sollten diese nicht zu grell leuchten. Besser eignen sich kleine beleuchte Elemente, um im Wohnraum eine intime Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen. Das Leuchtmittel erster Wahl ist die vielseitig einsetzbare Leuchtdiode. Laut energie-lexikon.info bringen die modernen LEDs eine hohe Lichtausbeute mit. Gleichzeitig erzeugen die langlebigen Einbauleuchten gezielte Lichteffekte. Sie kommen also als dezente Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. 
Sessel und Sofa müssen nicht zwingend an der Wand stehen. Vielmehr sind sie als freistehende Raumelemente und optische Raumtrenner nutzbar.

Die richtige Wandfarbe wählen: Nudefarben, Naturfarben, Erdfarben

Die konkrete Farbwahl für die Wände hängt mit der bevorzugten Einrichtung im Wohnzimmer zusammen. Obgleich knallige Farben gemeinsam mit warmen Farben für ein abwechslungsreiches Ambiente sorgen – gemütlicher machen sie den Raum nicht. Und Behaglichkeit ist im Wohnzimmer ein Thema, das die Menschen bewegt. Abgeschottet vom hektischen Alltag betrachten die Ruhesuchenden das Wohnzimmer als persönliches „Familiennest“. Es hat die Aufgabe, die Work-Life-Balance ins richtige Lot zu bringen. Die Wandfarben sind es also, die einen erheblichen Teil zur Raumwirkung beitragen. Je nach persönlichem Geschmack sind sie zeitlos oder auf die aktuellen Trends abgestimmt.

Bodenständige Erdtöne umrahmen beispielsweise den skandinavischen Einrichtungsstil und sind auch in Kombination mit rustikalen Holzmöbeln geeignet. Eine behagliche, warme Atmosphäre ist hingegen mit pastellfarbenen Wänden realisierbar. Zarte Rosatöne, Mauve oder Flieder gehen mit vielen Interieur-Stilen einher, ohne zu dick aufzutragen. Doch auch natürliche Nude- und Naturfarben erfrischen die eigenen vier Wände. Es sind vor allem die sanften Nuancen in Karamell, Beige oder Honig, welche den Lebensmittelpunkt in eine entspannte Ruhezone verwandeln. Einem positiven Nebeneffekt bringen die dezenten Farbnuancen einstweilen mit, da sie das Zimmer optisch vergrößern.

Möbel lieber zentriert und als harmonisches Gefüge anordnen

Innenarchitekten raten den Menschen dazu, ein einladendes Zentrum im Wohnraum einzurichten. Es verstärkt den beruhigenden Eindruck der Wandfarben. Gegen eine räumliche Trennung der unterschiedlichen Bereiche sprechen sich die Experten nicht aus, solange das Gesamtbild stimmig bleibt. Sie empfehlen die Kombination aus einem großzügigen Schlafsofa und kleineren Sesseln. Bei einem minimalistischen Einrichtungsstil ersetzen bequeme Sessel, Hocker oder Zweisitzer die wuchtige Couch. Anstatt eines zentrierten Couchtisches können mehrere freistehende Beistelltische das Raumgefüge komplettieren. Sie bieten ausreichend Ablagefläche zum Aufbewahren von Zeitschriften, Wohnaccessoires und Deko-Artikeln.

Auch auf geeignete Fußböden kommt es an

In Punkto Fußböden besteht bei zahlreichen Menschen große Unsicherheit. Ein optimaler Fußboden erdet, verleiht physische und optische Stabilität. Ein empfehlenswerter Bodenbelag für das Wohnzimmer ist fugenlos. Auf dem robusten und pflegeleichten Belag tritt es sich fließender als auf quadratischen Fugen. Einen angenehmen Begleiteffekt bringen die fugenlosen Böden aufgrund ihrer Optik mit. Sie lassen einen Raum offen und geräumiger erscheinen. Durch einen fugenlosen Bodenbelag haben die Möbelstücke den Raum, sich wirkungsvoll zu entfalten.

Ganz nach Bedarf lässt sich im Wohnzimmer beispielsweise ein Gießboden oder ein Spachtelboden verlegen. Der mit Wasser angerührte Gießboden ist oberflächlich abgespachtelt und versiegelt, während der Spachtelboden mehrlagig ohne Wasser auf den Untergrund aufgebracht wird. In Mietwohnungen musst du zuerst deinen Vermieter fragen, ob er damit einverstanden ist, denn dieser Boden ist ein fester Einbau, der sich nicht wieder demontieren lässt.