24.07.2018 | Haustiere Ausgesetzten Hund entdeckt? Das ist zu tun:

Angebunden an einen Baum, eingesperrt in eine Kiste, laufen gelassen an einer Tankstelle… Bilder, die es leider zur Urlaubszeit immer wieder gibt.

Foto: Ingo Wagner/dpa
Sobald ihr einen ausgesetzten Hund seht, handelt sofort!

Jana Hoger von der Tierschutzorganisation PETA gibt Tipps, wie wir da genau vorgehen müssen:

  • 1. Ihr seht einen angebundenen Hund, der einsam wirkt? Beobachtet ihn einen Moment, ob wirklich kein Mensch zurückkehrt.
  • 2. Ruft die Polizei oder informiert das örtliche Tierheim. Bitte nehmt euch etwas Zeit und bleiben Sie in der Nähe des Hundes, bis Hilfe eintrifft.
  • 3. Stellt dem Hund etwas Wasser hin, sicherlich hat er bereits seit längerem nichts getrunken. An warmen Tagen ist dies sehr gefährlich für den Organismus.
  • 4. Fasst den Hund nicht an. Das Tier ist sehr wahrscheinlich verängstigt und hat vielleicht auch körperliche Schmerzen. Ihr könntet das Tier unnötig stressen, wenn ihr es streichelt oder ihr könntet gebissen werden, wenn der Hund in Panik geraten sollte.
  • 5. Sprecht aus ein paar Metern Entfernung sanft und ruhig mit dem Hund, eine vertrauensvolle Stimme kann beruhigender wirken als eine fremde Hand auf dem Körper des Tieres.
  • 6. Nehmt den Hund nicht einfach mit! In Deutschland müssen ausgesetzte Tiere gemeldet werden, denn auf sie ist das Fundrecht anzuwenden.

Soweit muss es erst gar nicht kommen! Eine Tierpension kostet oft nur 10 Euro pro Tag und da ist euer Hund gut aufgehoben! Oder Frauchen und Herrchen auf Zeit finden: bei den Nachbarn, Freunden und der Familie nachfragen! Zu dem Thema haben wir hier noch mehr Infos für euch: