09.04.2018 | Haustiere Hundemalaria in Deutschland - das müssen Hundebesitzer jetzt wissen

Es ist eine erschreckende Diagnose: Babesiose, also Hundemalaria. Zum ersten Mal hat sich jetzt ein Hund mit der Krankheit angesteckt, der Deutschland nie verlassen hat.

  • <p>Es ist eine erschreckende Diagnose: Ein Hund, der nicht im Ausland war, hat sich mit Hunde-Malaria infiziert.</p>

    Es ist eine erschreckende Diagnose: Ein Hund, der nicht im Ausland war, hat sich mit Hunde-Malaria infiziert.

  • <p>Dieses Blutbild hat die Tierklinik Bielefeld vom erkrankten Hund gemacht. Es zeigt Babesien, also die Krankheitserreger (im roten Kreis), in roten Blutkörperchen.</p>

    Dieses Blutbild hat die Tierklinik Bielefeld vom erkrankten Hund gemacht. Es zeigt Babesien, also die Krankheitserreger (im roten Kreis), in roten Blutkörperchen.

    Quelle: www.facebook.com/Tierklinik.Bielefeld

Übertragen wird die Hundemalaria von der sogenannten Auwaldzecke. Die lebt normalerweise im Mittelmeerraum. Deshalb erkranken Hunde in der Regel nur dann an Hundemalaria, wenn sie sich im Ausland aufgehalten haben.

Jetzt ist aber zum ersten Mal ein Hund krank geworden, der Deutschland nicht verlassen hat. Das bestätigt die Tierklinik Bielefeld auf ihrer Facebook-Seite. Die Experten erklären, dass in den roten Blutkörperchen des Hundes sogenannte Babesien gefunden wurden. Diese Erreger zerstören die roten Blutkörperchen. Die Folge: Der Hund wird krank. Das bedeutet im Umkehrschluss: Auch bei uns in Deutschland kommt die Auwaldzecke vor, die Hundemalaria überträgt. Es ist eine Krankheit, die - wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt und behandelt wird - für Hunde lebensgefährlich sein kann. 

Wie ihr euren Hund schützen könnt und wie ihr die ersten Krankheitsanzeichen erkennt, erfahrt ihr hier.