28.08.2018 | Haustiere Gekippte Fenster: Die tödliche Gefahr für Katzen

Wer jetzt im Sommer die Fenster tagsüber kippt,um zu Hause für Durchzug zu sorgen, bringt damit unweigerlich Katzen in Gefahr. Denn die Vierbeiner versuchen immer wieder durch ein gekipptes Fenster zu klettern. Oft endet das tödlich.

Katzenbesitzer sollten möglichst auf gekippte Fenster verzichten. Denn das sogenannte Kippfenster-Syndrom kann die Vierbeiner das Leben kosten. Die neugierigen Tiere versuchen oft, durch die gekippten Fenster zu klettern und bleibt dabei in dem Spalt stecken. Versucht die Katze sich dann zu befreien, rutscht sie meistens immer tiefer tiefer in das enger werdende Fenster. Dadurch kann es zu schweren inneren Verletzungen kommen. 

Fenster zu Hause nicht kippen

Die Tierschutzorganisation TASSO rät Katzenbesitzern, ihre Fenster zu Hause nicht zu kippen. Auch wenn die Katze schon älter ist und bisher kein Interesse an gekippten Fenstern gezeigt hat. Es kann schnell passieren, dass die Katze vor dem Fenster etwas sieht, das ihr Interesse weckt und dann anfängt, durch das Fenster zu steigen. Das gilt übrigens auch anders herum. Eine Katze die draußen ist und unbedingt nach drinnen möchte, kann es genauso durch ein gekipptes Fenster versuchen. 

Kippfensterschutz hilft

Katzenbesitzer müssen nicht komplett auf gekippte Fenster verzichten. Ein sogenannter Kippfensterschutz beschützt Katzen im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei werden spezielle Gitter rund um das Fenster montiert. Sie verhindern, dass die Katze in den Spalt gelangen kann. Natürlich können auch andere Gitter oder Netze montiert werden. Weiterhin gibt es spezielle Keile für die Fenster. Auch sie verhindern, dass die Katze in den engen Spalt rutschen kann.

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