26.04.2018 | Haustiere Katzenfutter im Test: Das schmeckt der Miezi am besten

Wer seine Katze liebt, kredenzt ihr natürlich nur das beste vom Besten. Und das muss noch nicht mal viel kosten, wie die Stiftung Warentest jetzt herausgefunden hat. Denn eines der günstigsten Katzenfutter holt den ersten Platz im Test.

Katzen und Futter - das ist ja an und für sich so ein Thema. Als stolzer Besitzer eines flauschigen Vierbeiners, möchte man natürlich das Schnurrli und Bärchen lange gesund und munter bleiben. Deshalb kommt für sie nur das Beste ins Futterschälchen. Denn, auch Katzen brauchen eine ausgewogene Ernährung. Genügend Eiweiß, wichtige Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. 25 Trockenfutter hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen, 20 davon lieferten den perfekten Mix. Punktabzug gab es bei einigen Anbietern allerdings in der Empfehlung der Futtermenge. Viele von ihnen empfehlen viel zu viel. Und Übergewicht oder gar Adipositas ist auch für die Katze des Hauses nicht gesund. 

Günstig lässt sich gut füttern

Die gute Nachricht: Man muss keine Unsummen für gutes Trockenfutter ausgeben. Auch die Eigenmarken von manch einem Discounter, schneiden bei der Stiftung Warentest mit "sehr gut" ab. Der Testsieger kommt aus dem Hause Penny und trägt den schmackhaften Namen "Penny Bianca - Knuspermix mit Huhn & Ente". Auf Platz zwei folgt "Kitekat mit Huhn und Gemüse", der dritte Platz geht an Lidl mit seinem "Coshida Knabberschmaus mit Rind, Huhn und Gemüse". Da bekommt man doch sogar als Zweibeiner richtig Appetit. 

Teures Futter auf den letzten Plätzen

Die Finger lassen sollte man laut Stiftung Warentest vom Katzenfutter "Defu - Das Katzenfutter vom Bio-Bauern, Adult Geflügel". Das Futter mit einem Preis von sechs Euro (800 Gramm) ist der Verlierer im Test und schnitt nur mit "mangelhaft" ab. Es liefert zu wenig Kalium und gleichzeitig zu viel Phosphor. Das geht bei Katzen schnell auf die Nieren. Auch für "Purina Felix" gab es Punktabzug im Nährstoffmix. Außerdem gibt der Hersteller vor, das Futter sei Glutenfrei, obwohl es hohe Mengen an Gluten enthält. Tierärzten zufolge gibt es bei Katzen übrigens kaum Glutenunverträglichkeit. An einer Unverträglichkeit liegt es ja in der Regel auch nicht, wenn die Katze das Futter mal wieder verschmäht. Das kann schon alleine an der Lauen liegen. Umsonst heißt es ja nicht "Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal".