11.04.2018 | Haustiere Nach tödlichen Hundeattacken - Hundetrainerin beantwortet eure Fragen

In Hannover hat ein Hund eine Mutter und ihren Sohn totgebissen - kurze Zeit später ist in Hessen ein Baby an einem Hundebiss gestorben. Seitdem gibt es viele Unsicherheiten. Eine Expertin beantwortet jetzt exklusiv alle Fragen zu sogenannten Kampfhunden.

  • Nach den tödlichen Hundeattacken ist die Diskussion in Deutschland in vollem Gange. Auf den kommenden Seiten erfahrt ihr, wie der Umgang mit sogenannten Kampfhunden in Bayern geregelt ist.

    Nach den tödlichen Hundeattacken ist die Diskussion in Deutschland in vollem Gange. Auf den kommenden Seiten erfahrt ihr, wie der Umgang mit sogenannten Kampfhunden in Bayern geregelt ist.

    Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Das ist passiert:

Der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico hat in Hannover seine Besitzer totgebissen, eine 52-jährige Mutter und ihren 27-jährigen Sohn. Nachdem das Entsetzen zunächst riesig war stellte sich heraus: die beiden hatten den Hund nicht artgerecht untergebracht, sondern in einem Metallkäfig in ihrer Wohnung eingesperrt. Statt Gassi zu gehen musste er sein Geschäft auf dem Balkon verrichten. Die Folge: Das Tier war sehr aggressiv. Obwohl die zuständigen Behörden über die Zustände Bescheid wussten, unternahmen sie nichts. Nach der Tat wollte die Stadt Hannover Chico zunächst einschläfern - dagegen haben sich Tierschützer deutschlandweit gewehrt. Wohl mit Erfolg: vorerst wird der Hund nicht eingeschläfert, stattdessen wird geprüft, ob man ihn in einer Spezialeinrichtung unterbringen kann.

Der zweite Fall passierte wenige Tage später im Odenwald. Hier hat ein Hund, der vom Aussehen her möglicherweise ein Staffordshire-Mix sein könnte, ein sieben Monate altes Baby totgebissen. Der Hund war zum Tatzeitpunkt mit dem Säugling allein im Raum.

Die Diskussion:

In der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien tobt seitdem ein wahrer Krieg: die einen sind der Meinung, die betreffenden Hunde müssten eingeschläfert werden und alle sogenannten Kampfhunde seien sehr gefährlich und sollten verboten werden. Auf der anderen Seite sind da die Menschen, die sagen: ein solcher Hund ist von Natur aus nicht gefährlicher als ein Labrador oder Golden Retriever - der Umgang mit dem Tier ist das Problem. Verantwortlich für die Tragödien sind die Halter und nicht die Hunde. Wie der Umgang mit sogenannten Kampfhunden in Bayern geregelt ist, erfahrt ihr hier.

Jetzt sollen alle Unklarheiten und Unsicherheiten ein für alle Mal beseitigt werden!  

Hundetrainerin Florinda Bogner exklusiv bei ANTENNE BAYERN

Florinda Bogner beantwortet am Donnerstag, 12. April, in "Guten Morgen Bayern" mit Stefan Meixner, Indra und dem Guten Morgen Bayern-Team all eure Fragen zum Thema. 

+ + + Die Aktion ist vorbei. Vielen Dank für eure vielen Fragen. + + +