02.09.2019 | Haustiere Neue Strafe für Tierhalter: Wer in dieser Stadt Hunde-Pipi nicht wegputzt, zahlt!

Die Stadtverwaltung im spanischen Sevilla greift durch. Nachdem sich die Bewohner der Stadt über den Gestank von Hunde-Pipi beschwert haben, kommt auf Herrchen und Frauchen eine neue Aufgabe zu. Wer sie nicht erfüllt, dem drohen Bußgelder.

In Spanien greift eine weitere Stadt mit einer neuen Regel gegen Hundebesitzer durch. Den Kot der Vierbeiner beim Gassigehen wegzuräumen reicht in Sevilla künftig nicht mehr. Die Stadtverwaltung verlangt, dass Halter auch den Urin ihrer Hunde ab sofort wegputzen. Und zwar, indem sie zum Beispiel die Lachen am Straßenrand oder an Bäumen mit Desinfektionsmittel behandeln. Sevilla folgt mit der neuen Regelung der Stadt Almería, wo es eine ähnliche Regel schon gibt.

Diese Bußgelder drohen bei Pipi-Verstößen

Sevilla handhabt es vorerst so, dass Tierhalter bereits eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen, wenn sie keine Desinfektionsmittel-Flaschen zum Saubermachen dabei haben. Hundehalter, die ein Mittel zum Reinigen dabei haben, damit den Hunde-Urin aber nicht wegmachen, können ebenfalls ein Bußgeld bekommen. Wie die Daily Mail berichtet, sollen sich die Strafen zwischen 30 und 80 Pfund bewegen, umgerechnet also 33 bis 88 Euro.

Grund für schärfere Regeln: Nachbarschaft stinkt's

Die Verschmutzung durch Hundehaufen und Urinlachen sorgt bei vielen Bewohnern von Sevilla für Verärgerung. Sie hatten sich zuletzt öfter über den beißenden Geruch auf den Straßen beschwert.

Hunde-Haufen: Diese Strafen drohen in Bayern

In Deutschland gilt: Wenn der Hund auf die Straße macht, müssen Frauchen oder Herrchen den Kot entsorgen. Es gibt aber keine bundesweit einheitliche Verordnung, welche Bußgelder für den liegengelassenen Hundekot fällig werden. Im Prinzip kann jede Gemeinde eigene Vorschriften festlegen. Der Bußgeldkatalog sieht in Bayern Strafen von 20 bis 150 Euro für Hundehaufen vor. Um Hunde-Pipi müssen sich die Besitzer aber bisher nicht kümmern.