10.07.2014 | Haustiere Überflüssig: Krankenversicherung für Haustiere

Überflüssig: Krankenversicherung für Haustiere
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Es gibt zwei Versicherungsmodelle. Die Vollversicherung zahlt die Kosten bei Unfällen oder Krankheiten. Nicht übernommen werden Impfungen und Kastration. Bei dem anderen Modell handelt es sich um eine OP-Kostenversicherung. Sie zahlt ausschließlich bei chirurgischen Eingriffen unter Narkose. In der Regel gilt der Versicherungsschutz bei beiden Varianten auch im Urlaub. Je nach Versicherung gilt die Police weltweit oder nur innerhalb Europas.  

Ist ein Tier bereits krank, wird es nicht mehr versichert. Grundsätzlich gilt: je älter das Tier bei Vertragsabschluss ist, desto teurer wird die Police. Die Höhe des Beitrags richtet sich auch nach Rasse, Größe und Gewicht. Ein kleinerer Hund kann günstiger versichert werden als ein großer.  

Die Verbraucherzentrale und die Stiftung Warentest empfehlen Krankenversicherungen für Tiere nicht. Die meisten Praxen berechnen den dreifachen Satz der Gebührenordnung. Die Versicherungen übernehmen jedoch nur die Kosten bis zum zweifachen Satz. Den Rest muss der Tierhalter aus eigener Tasche zahlen. Es ist sinnvoller, auf die Versicherung zu verzichten. Das Geld zurückzulegen und dann für eine Behandlung auszugeben, rechnet sich in der Regel mehr.  

Anders sieht es aus bei einer Haftpflichtversicherung für Hundehalter. Sie ist ein Muss. Verursacht das Tier einen Schaden, haftet der Halter sonst unbegrenzt mit seinem persönlichen Vermögen. Bei Katzenbesitzern deckt eine private Haftpflichtversicherung mögliche Schäden ab.