15.07.2014 | Job & Berufsleben Der große Stress-Report: So kommen Sie fit und gesund durch den Arbeitsalltag

Der "Stressreport Deutschland 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin analysierte die Aussagen von bundesweit mehr als 17 000 Arbeitnehmern. Abgefragt wurden unter anderem psychischen Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen des Arbeitsalltags.

Druck, Stress, Termine

Demnach arbeitet jeder zweite Befragte (52 Prozent) unter starkem Termin- und Leistungsdruck. Knapp 60 Prozent der Befragten gaben an, verschiedene Aufgaben gleichzeitig betreuen zu müssen. Fast jeder Zweite (44 Prozent) wird bei der Arbeit etwa durch Telefonate und E-Mails unterbrochen. Weil für 47 Prozent der Beschäftigten Ruhepausen nicht in den Arbeitsablauf passen oder sie nach eigenem Bekunden zu viel Arbeit haben (38 Prozent), lässt jeder Vierte (26 Prozent) die Pause ausfallen. Insgesamt 64 Prozent arbeiten auch samstags, 38 Prozent an Sonn- und Feiertagen.

Dabei wird das Bewusstsein für eine ausgewogene Work-Life-Balance immer größer.
 
Wir wollen uns nicht mehr kaputt arbeiten um unsere Semmeln zu verdienen sondern auch noch etwas vom Leben haben. Tatsächlich kann man selbst viel tun um seinen Arbeitsalltag gesünder zu gestalten. Natürlich können wir Ihnen (leider) keine Aufgaben abnehmen. Aber wenn Sie ein paar hilfreiche Ratschläge beachten, kann es für Sie im Job wesentlich entspannter werden. Wie sich fitter fühlen (ein gesunder Geist lebt schließlich in einem gesunden Körper), das Nachmittagstief überstehen, mehr Urlaub rausschlagen und vielleicht sogar eine Gehaltserhöhung einstreichen können (wenn die eigene Arbeit wertgeschätzt wird, geht's einem ja auch gleich viel besser von der Hand) und noch vieles mehr, lesen Sie hier.

P.S.: Die Studie forderte laut auch positive Aspekte zutage: So können sich über 80 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland auf gute Zusammenarbeit mit Kollegen verlassen und helfen sich gegenseitig im Job. Die überwiegende Mehrheit (96 Prozent) sieht keine Bedrohung durch eine Entlassung. Drei Viertel fühlen sich fachlich und mengenmäßig den Anforderungen ihres Jobs gewachsen. Und das sind doch gute Nachrichten.