05.11.2019 | Job & Berufsleben Karriere in einem Start-up machen: Was spricht dafür?

Vor allem in Großstädten sprießen Start-ups nach wie vor aus dem Boden. Sowohl die Zahl der Start-up Gründer, als auch die der gegründeten Unternehmen ist in den letzten Jahren eindeutig gestiegen. Und alles spricht dafür, dass die Zahlen weiter steigen.

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All diese Start-ups verfolgen innovative Ideen und Konzepte und wollen vor allem junge Leute mit an Bord holen. Genau diese jungen Leute fühlen sich deshalb auch immer wieder zu solchen Unternehmen in allen möglichen Branchen hingezogen. Doch welche Gründe gibt es dafür eigentlich, bzw. welche Vorteile haben Berufseinsteiger bei jungen, aufstrebenden Unternehmen?

Von Anfang an Teil des Teams sein

In fast allen Start-ups gibt es noch eine Menge zu tun. Oft wissen selbst die Gründer nicht so genau, in welche Richtung es geht, was in den nächsten und vor allem ersten Monaten alles so passieren wird und welche Aufgaben am besten an wen verteilt werden. Das klingt chaotisch, was es durchaus manchmal auch ein bisschen sein kann, vor allem ergeben sich dadurch aber gerade auch für Berufseinsteiger eine Menge Möglichkeiten.

So wird auch den Neuen im Team in aller Regel eine Menge anvertraut. Die Hierarchien sind flach und so dürfen und müssen alle auch Verantwortung übernehmen. Mitarbeiter, die offensichtlich immer mit‑ und hin und wieder auch mal um die Ecke denken und neue Ideen haben und diese umsetzen, sind besonders erwünscht. 

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Außerdem gibt sich das Team in Start‑ups meist Mühe, allen zuzuhören und die Meinung eines jeden im Team ernst zu nehmen. Das bedeutet natürlich auch, dass für Berufseinsteiger gleich die Möglichkeit besteht, Dinge ins Rollen zu bringen und das Unternehmen in entscheidender Weise voranzubringen.

Die Chance, aktiv an der Gestaltung eines Unternehmens mitzuwirken, ist verlockend. Mit Sicherheit ergeben sich durch sie Erfahrungen, die vielleicht in großen, bereits etablierten Unternehmen niemals in dieser Weise gemacht werden könnten. Mit der Verantwortung muss allerdings auch umgegangen werden können. Dafür bedarf es ständiger Aufmerksamkeit, Mitgestaltungswillen und der Bereitschaft, für Fehler geradezustehen und diese wieder ausbügeln zu wollen.

Bessere Karrierechancen

Wer bei einem jungen Start-up einsteigt, ist dem Wesen dieses jungen Unternehmens nach auch von Anfang an dabei. Man stelle sich nur mal vor: Heutige Riesen, wie Facebook, Twitter oder Groupon (Groupon lehnte übrigens bereits zwei Jahre nach der Gründung ein 6-Milliarden-Dollar-Angebot von Google ab) haben ebenfalls mit wenigen Mitarbeiten angefangen. Wer hier im Team war, ist entweder nicht mehr dabei oder aber mit Sicherheit in einer der Spitzenpositionen. Schließlich gehörte er quasi zum Gründungsteam.

In einem Unternehmen nach oben zu kommen ist nun einmal deutlich leichter, wenn man früh dabei ist. Gerade auch, weil hier junge Leute oft schnell an Führungsaufgaben kommen, die bei einer späteren Bewerbung kaum zu erreichen sind. Somit sind natürlich auch rasche Karrieresprünge nicht unrealistisch. Bewährte Kräfte werden in der Regel nicht so schnell fallen gelassen.

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Wer sich einmal das Vertrauen erarbeitet hat, kann in einem wachsenden Start-up auch damit rechnen, schnell befördert zu werden. Angefangen beim Trainee ist man als Berufseinsteiger schon nach kurzem Junior. Bewährt man sich einige Zeit hier, kann man zum Teamlead, und schließlich zum Senior avancieren und schon ist der Schritt zum CxO (= Oberstes Management) auch nicht mehr allzu weit. Hierbei gilt immer die Regel: Je kleiner das Unternehmen, desto gewichtiger der Titel. 

Im Schnitt kann man damit rechnen, dass nach etwa sechs Jahren Berufserfahrung in einem Start-up bereits ein Geschäftsführerposten übernommen werden kann. Kein Wunder, dass diese im Durchschnitt gerade mal 32 Jahre alt sind. Wo sonst findet sich so eine Möglichkeit?

Die Aufgabenvielfalt: Viel Abwechslung, wenig Monotonie

Alle, die sich selbst nicht als Fachidioten betrachten und die auch unter keinen Umständen zu einem solchen werden möchten, finden in Start-ups eine Menge verschiedener, spannender Aufgaben. Das liegt zum einen daran, dass viele Prozesse deutlich schneller ablaufen, als in großen Unternehmen. Außerdem sind die Dienstwege in der Regel kurz und die Hierarchien, wie bereits erwähnt, meist flach.

Letzten Endes führt all das dazu, dass von einer Idee bis zu deren Umsetzung in einem Start-up häufig nur Stunden liegen können. In anderen Unternehmen würde Ähnliches vielleicht mehrere Monate dauern. Das wiederum führt natürlich dazu, dass die Aufgaben oft von Woche zu Woche wechseln und somit nie Langeweile aufkommt.

Weiterhin existieren in einigen jungen Unternehmen noch keine festen Strukturen. Zwar werden oft schon diverse Abteilungen grob eingeteilt, gerade aufgrund der flachen Hierarchien kann aber jeder fast überall und bei allen anfallenden Arbeiten mitanpacken. Diese „Hands-On“-Mentalität ist in modernen Start-Ups gelebte Praxis. Wer sich also gerne immer wieder neu entdeckt, ausprobiert und bereit ist, auch einmal in ganz neuen Bereichen tätig zu sein, ist in einem Start-up bestens aufgehoben.

Neue Märkte und spannende Produkte

Wer in einem modernen Start-up tätig wird, hat auch mit modernen Märkten und Produkten zu tun. Sie geben etwa auch als wichtigstes Motiv für eine Kooperation mit Unternehmen aus dem Mittelstand die Erschließung neuer Märkte an. Das Umfeld, in dem man hier unterwegs ist, könnte spannender also eigentlich kaum sein. Im Start‑up ist Monotonie von gestern. 

Mitunter arbeiten die Berufseinsteiger hier sogar an innovativen Ideen und in Märkten, die noch kaum sonst jemand kennt. Und vielleicht auch mit Dienstleistungen und Produkten, die zum Zeitpunkt der Konzepterstellung noch niemand braucht und will. Es geht dann darum, zu erforschen, wie auf bestehende Bedürfnisse hingewiesen und diese auf clevere Art und Weise befriedigt werden können.

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Oder wie sich Bedürfnisse schaffen lassen und auch, wie eine Verlagerung von Bedürfnissen möglich ist, um etwa nachhaltigere Lebensstile attraktiver zu machen und den Bedarf nach ethisch korrekteren Produkten zu steigern.

Aufgaben dieser und ähnlicher Art sorgen in Start-ups dafür, dass kein Tag dem nächsten gleicht. Es gibt eine Menge zu tun, die Herausforderungen sind groß, aber machen Laune und die Vorgesetzten wissen es oft nicht besser, sondern greifen einem eher unterstützend und interessiert unter die Arme.

Eine steile Lernkurve

Ein absolut positiver Nebeneffekt der Aufgabenvielfalt sowie der Entdeckung und Erschließung neuer Märkte und Produkte ist natürlich auch das großes Lernpotential. Bei so vielen Eindrücken und den vielen abwechslungsreichen Aufgaben im Start-up gibt es selbstverständlich auch geistig viel mitzunehmen.

Wer irgendwann genug von der Arbeit im Start-up hat, kann dann mit seinem breit aufgestellten Fachwissen in viele Konzerne wechseln und wird dort mit Sicherheit eine Position bekommen, die einem kaum jemand streitig machen kann. Gerade, wenn man zum Anfangsteam eines solchen Unternehmens gehört und dieses mit großgezogen hat.

Die lockeren Arbeitszeiten

Für viele junge Menschen spielt die Work-Life-Balance heutzutage eine ganz entscheidende Rolle. Es soll gearbeitet werden, um leben zu können und nicht gelebt, um zu arbeiten. Im Vergleich mit 37 anderen Ländern steht Deutschland, was die beste Work-Life-Balance angeht, auch immerhin auf Platz sieben. Deutsche Start-ups tragen zu dieser Statistik mit Sicherheit ihren Teil bei.

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Denn dort wird bei der Arbeit oft nicht so genau auf die Uhr geschaut. In vielen jungen Unternehmen gibt es gar keine festen Arbeitszeiten von acht bis 17 oder neun bis 18 Uhr. Stattdessen kann jeder im Grunde kommen und gehen, wann er möchte. Vorausgesetzt natürlich, die abgesprochenen Arbeiten werden fristgerecht erledigt und die Motivation nimmt nicht ab.

Wer in einem Start-up arbeitet, sollte daher in der Lage sein, sich selbst zu motivieren und nicht von der Ermahnung und der Ungeduld oder dem Drängeln anderer abhängig sein. Derlei wird sich in diesen Unternehmen eher nicht finden.

Auch flexibleres Arbeiten in jeglicher Hinsicht gehört in Start-ups zur Tagesordnung. Wo es früher vielleicht noch ungerne gesehen war, ein Unternehmen nach zwei oder drei Jahren zu verlassen, ist diese Zeit für manch ein Start-up sogar schon lang. Wer nach mehreren Jahren noch immer die gleiche Position beim gleichen Start-up besetzt, obwohl die ganze Firma enorm wächst, hat sogar eher etwas falsch gemacht.

Kleidervorschriften? Eher nicht!

Ebenfalls praktisch und für viele ein echtes Plus: In Start-ups herrschen nur in den aller wenigsten Fällen strenge Kleidervorschriften. Die Wahl der Kleidung hängt dort natürlich ebenfalls vom Anlass ab. Während der Bankberater oder Versicherungskaufmann auch heute noch kaum um Hemd und Krawatte im Büro herumkommt, wird man in diesem Dress im Start-up eher kritisch beäugt.

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Das heißt natürlich nicht, dass es nicht gerne gesehen würde, wenn man sich gerne etwas schicker macht. Die meisten Mitarbeiter von Start-ups schreiben auch Toleranz und Vielfalt groß und sind es gewohnt, dass jeder das macht, trägt und sagt, was seinem Charakter entspricht. Denn auch Authentizität wird im Start-up großgeschrieben.

Der Umgang miteinander

Die ungezwungene und lockere Atmosphäre wirkt sich zudem auf das soziale Miteinander in der Firma aus. Aufgrund der flachen Hierarchien werden Chefs nicht als strenge Chefs, sondern meist eher als Kollegen angesehen. Natürlich hat der ein oder andere etwas mehr zu sagen und zu entscheiden, diese Autorität bekommen die Mitarbeiter aber kaum direkt oder gar in negativer Art und Weise zu spüren. Alleine schon deshalb, weil alle in fast jeden Entscheidungsprozess miteinbezogen werden.

Da sich die Anzahl der Mitarbeiter im Start-up oft auch noch in überschaubarem Rahmen bewegt, kennt meist jeder jeden. Und so sind mit großer Wahrscheinlichkeit auch alle im Büro per Du. Da die Teamarbeit in Start-ups besonders wichtig ist, legen die Gründer großen Wert darauf, dass der Gruppenspirit stimmt und sich alle gut miteinander verstehen. Daher wird neben der Arbeit, bzw. an manchen Arbeitstagen auch anderes zusammen unternommen.

An diverse Events und gemeinsame Aktivitäten abseits des Berufsalltags, die bei großen etablierten Unternehmen vielleicht nur selten einmal beim Mitarbeiterausflug stattfinden, müssen sich manche Berufseinsteiger in Start-ups erst gewöhnen. Nach einiger Zeit wird aber meist schnell klar, dass diese gemeinsamen Aktivitäten nur positiv auf den Umgang miteinander wirken:

  • Hürden werden abgebaut
  • soziale Ängste können automatisch überwunden werden
  • der Smalltalk wird durch ehrliche Aussprachen und offene Ohren ersetzt

Die Bereitschaft, nicht nur zusammen zu arbeiten, sondern mit den anderen ein Stück weit auch zusammen zu leben, sollte gegeben sein.

Extraleistungen gegenüber herkömmlichen Unternehmen

Start-ups sind daran interessiert, dass es ihren Mitarbeitern auf der Arbeit besonders gut geht. Schließlich können sie es sich nicht leisten, gute Mitarbeiter gleich wieder zu verlieren und sie sind anfangs auf jeden, der motiviert an die Arbeit geht, angewiesen. Von diesem Interesse profitiert jeder Einzelne und auch der Teamspirit. 

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Mitarbeiter herkömmlicher oder alteingesessener Unternehmen bekommen häufig einfach nur ihren Lohn überwiesen und betrachten den Job oftmals allein aus diesem Grund als attraktiv. Junge Unternehmen dagegen bieten ihren Angestellten nicht selten nicht nur einen angemessenen Lohn, sondern weitere Leistungen und Benefits. Dazu gehören in manchen Fällen beispielsweise klimatisierte, moderne Büros und sogar gemütliche Gaming-Lounges oder gar eine private Krankenversicherung. Damit machen sich die Unternehmen für gut qualifizierte Fachkräfte und Mitarbeiter attraktiver.

Auch der Spaß im Arbeitsalltag wird in den meisten Start-ups definitiv nicht auf der Strecke bleiben. So wird etwa regelmäßig zusammen gegessen oder sogar gekocht. In der Pause wird gekickert, auf einem großen TV gegen andere gezockt oder das gemeinsame After-Work-Bier an der betriebseigenen Bar oder in der angesagten Kneipe um die Ecke genossen.

Hinzu kommt, dass Start-ups bisweilen mit eigenen kleinen Kantinen, bzw. Küchen und Cafés ausgestattet sind oder mit solchen Anbietern kooperieren. Dort wird in den meisten Fällen frisch und gesund gekocht. Schließlich hat ein Großteil der vornehmlich jungen Mitarbeiter heutzutage ein Interesse daran, sich auch auf der Arbeit gesund zu ernähren. Dieser Verantwortung sind sich viele junge Unternehmen bewusst und sie handeln dementsprechend.

Das Arbeiten in Teams, die sich kennen

Der Arbeit in Teams wird gerade bei Start-ups schon seit Jahren eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Das liegt auch daran, dass eben jeder Mitarbeiter und dessen Stimme wertgeschätzt werden, dass aber in Teams schneller und effizienter zu einem Konsens gefunden werden kann. Hier kann sich tatsächlich jeder einbringen und mit einem kleinen Kreis auch über Details sprechen.

Dabei schätzen einen die anderen nicht nur als Stimme, sondern auch als Person: Als fester Teil des Teams ist man daraus nicht mehr wegzudenken. Das Team steht und fällt mit seinen einzelnen Teilen, bzw. Mitgliedern.

Auch bei der Teamarbeit gilt, wie bei Ausflügen oder dem Alltag auf der Arbeit die Mentalität: Man arbeitet zusammen, also lebt man auch einen Großteil der Zeit zusammen. Nicht selten führt ein derartig offener Umgang mit den anderen dazu, dass aus Arbeitsbeziehungen auch Freundschaften werden. Wer gerne Berufliches und Privates trennt, wird es in manchen Start-ups deshalb durchaus schwierig haben. Die Bereitschaft, den Umgang mit diesem Thema zu lockern, sollte also gegeben sein.

Internationalität

Was ebenfalls als Bereicherung ist: Die Teams in Start-ups sind oft international aufgestellt. Die Ergebnisse einer Online-Befragung von Gründern in Deutschland aus dem „Bitkom Start-up Report 2016“ sprechen für sich: sechs von zehn Start-ups beschäftigen Mitarbeiter aus dem Ausland. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen Mitarbeiter aus fünf verschiedenen Nationen. Und 26 Prozent beschäftigen sowohl Mitarbeiter aus dem europäischen als auch aus dem nicht‑europäischen Ausland.

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Mit Leuten zu arbeiten, die unterschiedliche Bildungswege durchlaufen haben, die in verschiedenen Bereichen erfahren sind, kann nicht nur unheimlich spannend, sondern auch motivierend und lehrreich sein. Jeder Mitarbeiter im Start-up profitiert durch die Internationalität von den Kollegen, alleine schon dadurch, dass der Kontakt mit den Anderen die Objektivität schärft und die kulturelle Offenheit fördert.

Selbst, wenn es sich bei einem Start-up noch um ein sehr kleines Unternehmen handelt, kann es übrigens gerade in großen und multikulturellen Städten wie München, Hamburg, Frankfurt oder Berlin sein, dass die Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern kommen. Keine Angst also, dass kleinere Start-ups nicht so spannende Jobs im Angebot haben, wie größere.

Eventueller Bonus: Anteile an der Firma

Etablierte Unternehmen locken ihre zukünftigen Mitarbeiter häufig auch mit Boni in Höhe mehrerer Tausend Euro. Diese Zahlungen sind oft nicht unrealistisch und in der richtigen Branche nicht selten auch schon nach wenigen Jahren Berufserfahrung zu erhalten. Was diese Unternehmen jedoch nur äußert selten bieten können, sind Mitarbeiterbeteiligungen am Unternehmenserfolg oder auch Boni in Form von Firmenanteilen. Dies wiederum ist bei Start-ups keine Seltenheit – vorausgesetzt, die jeweilige Geschäftsform erlaubt dies.

Wer von Anfang an bei einem jungen Unternehmen dabei ist, erhält mitunter ein paar wenige Prozent dieser Firmenanteile. Diese sind zwar nicht immer viel Geld wert, sie stellen aber zumindest eine nette Geste dar. Unter Umständen zahlt es sich dann doch auch aus. Fälle, in welchen nach nur zwei oder drei Jahren Mitarbeit am Ende Summen in Höhe von 100.000 Euro oder mehr überwiesen werden, sind durchaus immer wieder zu beobachten. Das hängt natürlich immer von der richtigen Situation und dem Erfolg des Start-ups ab. Doch wenn alle an einem Strang ziehen und eine wirklich gute Idee ambitioniert umzusetzen versuchen, ist eine solche Aussicht nicht unrealistisch.