19.09.2016 | Job & Berufsleben Mit Erkältung ins Büro? Das sollten Arbeitnehmer wissen!

Die erste Erkältungswelle rollt. Viele Kollegen hüten gerade das Bett, im Bekanntenkreis und der Familie sind ebenfalls einige angeschlagen. Und Sie hegen die Befürchtung dass es auch Sie bald erwischen könnte... Viele Arbeitnehmer plagt das schlechte Gewissen, wenn sie sich krankmelden müssen und kommen mit Erkältung ins Büro. OK oder eher ein NO-Go? Wir klären die wichtigsten Fragen:

Mit Erkältung ins Büro? Das sollten Arbeitnehmer wissen!

Wann bin ich zu krank zum Arbeiten? 

Grundsätzlich gilt die Faustregel: Wenn man Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Fieber hat, sollte man zu Hause bleiben. Mit leichtem Schnupfen oder Halsschmerzen dagegen kann man durchaus in die Arbeit gehen, raten die Hausärzte!

Kann sich eine Erkältung verschlimmern, wenn ich trotzdem arbeite?

Wer sich in seinem Beruf körperlich nicht anstrengen muss und die Erkältungssymptome in den Griff bekommt, kann in die Arbeit gehen. Das gilt jedoch nicht bei Fieber. Wer dann nicht zu Hause bleibt und sich zu sehr anstrengt, riskiert Folgeerkrankungen, im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung.

Was sollte ich als Arbeitnehmer tun, wenn ich die ersten Symptome einer Erkältung spüre?

Viele beginnen in diesem Stadium Vitamine einzunehmen, um weiterhin arbeitsfähig zu bleiben. Einer Studie der Australian National University zufolge hilft die Einnahme von Vitamin C jedoch keineswegs gegen Erkältung. Demnach kann die Erkältungsdauer höchstens um acht Prozent verkürzt werden.

Wenn Sie die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerken, sollten Sie körperliche Anstrengung vermieden werden. Um andere Personen nicht anzustecken, sollten Sie versuchen Abstand halten...

Bei Ihnen bahnt sich eine Erkältung an oder es hat sie schon erwischt? Dann gibt's hier unsere SOS-Tipps:

  • Vorbeugung:
    Wundermittel Schlaf - er hält nicht nur fit, schlank und jung, sondern auch gesund. Es ist erwiesen, dass Menschen, die nachts mindestens sieben Stunden schlafen, weniger häufig an Erkältungen und Grippe erkranken. Vorbeugung:
  • Vorbeugung:
    Frisches Obst und Gemüse sollte jetzt täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Dieses enthält vor allem viel Vitamin C, das wichtig für die Abwehr ist. Außerdem bei der Ernährung beachten: saisonale und regionale Produkte bevorzugen auf ausgewogene, am besten selbstgekochte, Mahlzeiten achten Kräuter, z. B. Petersilie (enthält viel Vitamin C), verwenden mit Ingwer und Chili kochen, das stärkt die Abwehrkräfte täglich einen frischen Salat mit Nussbaumöl essen Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Kapseln mit Vitamin C + Zink + Echinacea, Zinktabletten, Propolis oder Grapefruitkern-Extrakt) einnehmen Vorbeugung:
  • Generelle Tipps zur Vorbeugung:
    Gerade zur Grippezeit sollten Sie darauf achten, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, vor allem wenn Sie sich an öffentlichen Orten aufgehalten haben. Griff von Einkaufswagen desinfizieren vermeiden, an stark frequentierten Orten Haltegriffe, Türklinken etc. anzufassen in öffentlichen Verkehrsmitteln Handschuhe tragen vorbeugend nach längerem Aufenthalt in der Kälte ein warmes bis heißes Bad nehmen besonders bei Heizungsluft die Nasenschleimhäute feucht halten, z. B. mit Meersalzwasser-Nasensprays oder -Nasenspülungen sich vor Zugluft schützen Kleidung den Temperaturen anpassen, warm aber nicht zu dick anziehen (Zwiebellook). Füße, Kopf und Nieren warm einpacken, also Mütze, Schal und warmes Schuhwerk tragen. Generelle Tipps zur Vorbeugung:
  • Vorbeugung:
    Sport hält fit und gesund. Bestenfalls dreimal in der Woche sollten Sie sich etwa 30 Minuten lang bewegen. An der frischen Luft bitte! Gute Nachricht für die Weniger-Sportbegeisterten: Auch ein halbstündiger Spaziergang erfüllt schon seinen Zweck. Vorbeugung:
  • Vorbeugung:
    Gönnen Sie sich regelmäßig einen Saunabesuch. Das ist nicht nur entspannend, sondern auch gut für Ihr Immunsystem. Was außerdem prima zum Abhärten ist: Wechselduschen Stress meiden, mit Entspannungsübungen/-bädern vorbeugen Kneippsche Methode: Kurze kalte Güsse, beginnend mit rechtem Bein, linkes Bein, rechter Arm, linker Arm, Körpergüsse - das alles in nicht einer Minute und zum Schluss das Gesicht und die Füße nicht vergessen. Vorbeugung:
  • Behandlung:
    Verzichten Sie ja nicht auf das Lüften, weil Sie denken, die kalte Luft macht sie noch kränker. In beheizten Räumen ist die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig, was die Schleimhäute zusätzlich belastet. Am besten ist ein fünfminütiges Stoß-Lüften. Aber setzen Sie sich nicht der Zugluft aus. Behandlung:
  • Behandlung:
    Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken, am besten warmen Tee. Vor allem bei Fieber ist es wichtig, dass Sie den durch das Schwitzen verursachten Flüssigkeitsmangel wieder ausgleichen. Behandlung:
  • Behandlung:
    Ein Tipp vorab: Niesen Sie immer in die Armbeuge und nicht in die Handfläche wenn kein Taschentuch parat ist. So stecken Sie andere immerhin nicht an. Noch ein Tipp gegen Fieber sind die altbekannten Wadenwickel. Wichtig: Diese sollten jedoch nicht angewendet werden, wenn Sie frieren. Gegen Husten und Halsweh helfen Kartoffelwickel. Wickeln Sie gekochte, noch warme Kartoffeln in ein Handtuch und legen Sie dieses auf Ihre Brust. Etwa eine Stunde Einwirkzeit sind ideal. Behandlung:
  • Behandlung:
    Auch wenn Sie keinen Appetit haben, gönnen Sie sich eine Suppe. Am besten eignet sich die gute alte Hühnerbrühe, die schon unseren Großeltern bei Grippe half und es auch heute noch tut. Sie ist leicht verdaulich und und kräftigend. Behandlung:
  • Behandlung:
    Verteilen Sie etwas Pfefferminzöl auf Ihren Schläfen und im Nacken - das hilft gegen Kopfschmerzen. Behandlung:
  • Achtung:
    Wenn zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit auch noch Halsschmerzen und hohes Fieber kommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen! Achtung: