14.11.2017 | Job & Berufsleben Nachahmen erlaubt: So finden euch neue Arbeitskollegen sofort sympathisch

In der Arbeit lernt man häufig neue Menschen kennen. Egal ob der Chef, Kollegen oder ein Praktikant, wer andere beim Kennenlernen nachahmt, macht sich beliebt. Wie auch ihr im Job punkten könnt, zeigen wir euch hier.

In keinem anderen sozialen Umfeld lernt man so viele neue Menschen kennen wie in der Arbeit. Die einen haben täglich mit Kunden zu tun, die anderen häufig mit neuen Kollegen, Auszubildenden oder Praktikanten. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Freien Universität Berlin und der Uni Leipzig kommt zu dem Ergebnis, dass man sich beliebt macht, wenn man sein Gegenüber beim Kennenlernen nachahmt. 

So haben die Forscher den Versuch aufgebaut

Für die Analyse haben die Wissenschaftler 139 Teilnehmer in nach Geschlechtern getrennte Kleingruppen aufgeteilt. Die Forscher achteten darauf, wie sich das unterbewusste Nachahmen von Verhaltensweisen, Körperhaltungen, Gesten, Gesichtsausdrücken oder Sprache - zusammengefasst die sogenannte soziale Mimikry - auf das Kennenlernen auswirkt. Wie stark die Teilnehmer ihr Gegenüber beim Kennenlernen nachahmten, werteten die Forscher anhand von Videomitschnitten aus. 

Im Versuch begegneten sich die Gruppen zu kurzen Kennenlerngesprächen. Davor und danach sagten die Teilnehmer, wie sympathisch sie die jeweiligen Gesprächspartner fanden.  Kandidaten, die ihre Gesprächspartner schon nach dem ersten Eindruck sympathisch fanden, übernahmen während des Gesprächs zudem häufiger Verhaltensweisen oder Ausdrücke. "Durch Mimikry teilten wir unbewusst mit, dass wir jemanden mögen und können damit unsere eigene Beliebtheit steigern", nennen die Psychologen den Grund für die Zunahme. 

Die Ergebnisse der Studie könnt ihr euch in sämtlichen Lebenslagen zu Nutze machen. In der Arbeit, an der Uni oder natürlich auch im Privatleben. Mit unseren Tipps hinterlasst ihr gleich beim ersten Kennenlernen einen sympathischen Eindruck. Wie das geht, seht ihr in unserer Bildergalerie.