11.09.2018 | Job & Berufsleben Selbstständigkeit: 5 Aspekte, die Gründer im Blick haben sollten

Wer ein Unternehmen gründet, muss vieles leisten. Schon die Vorbereitungen nehmen Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch. Befindet ihr euch gerade selbst in der Gründungsphase, könnt ihr davon sicherlich „ein Lied singen“. Kein Wunder, dass bei all der Arbeit nicht jedes Detail im Blick bleibt. Diese fünf Aspekte solltet ihr auch bedenken, wollt ihr das Unternehmen dauerhaft gut führen.

1. Ernährung der Mitarbeiter

An Speisepläne habt ihr sicherlich nicht gedacht, als ihr zum ersten Mal mit der Gründung eures Unternehmens beschäftigt wart. Ernährung spielt aber eine bedeutende Rolle für die gesamte Firma, denn nur gut versorgte Mitarbeiter können dauerhaft leistungsfähig bleiben. Verlasst ihr euch darauf, dass der Burgerladen um die Ecke oder der Pizzaservice den Hunger der Kollegen sinnvoll stillen, liegt ihr leider falsch. Sehr viel besser ist es, wenn alle Angestellten mit gesunder und ausgewogener Kost versorgt werden. Gehirnleistung und Produktivität werden von gutem Essen positiv beeinflusst. Welche Lebensmittel dazu in der Lage sind, beleuchtet neuronation.de.

Informiert euch am besten über Caterer in eurer Nähe, deren Angebot nicht zu teuer und dennoch ausgewogen ist. Pünktlich zur Mittagspause beliefern einige Anbieter im Großraum München auch kleinere Unternehmen. Das spart langfristig betrachtet nicht nur Geld, sondern hilft allen Angestellten dabei, gesund zu bleiben. Die erfreuliche Folge ist langfristig eine niedrigere Krankheitsquote. 

2. Sauberkeit im Unternehmen

Eine unordentliche oder gar unsaubere Arbeitsumgebung wirkt sich negativ auf die Produktivität aus und stellt im Ernstfall sogar ein gesundheitliches Risiko dar. Ihr tut also gut daran, von Anfang an mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten, der die Reinigung aller Büroräume übernimmt. Einmal pro Tag oder je nach Bedarf kommen dann Fachleute, die das Büro wieder auf Vordermann bringen. Informiert euch daher vorab konkret über Pauschalangebote, mit denen ihr besser planen könnt. Ihr findet in München unter holte.de passende Ansprechpartner, die den Bedarf gemeinsam mit euch bestimmen und dann ein individuelles Angebot erstellen.

3. Seelisches Wohlbefinden

Gutes Essen auf dem Tisch in der Büroküche, saubere Schreibtische und trotzdem läuft es nach einigen Wochen nicht so recht? Angestellte kommen unmotiviert zur Arbeit, melden sich häufiger krank und leisten nur das Nötigste? Wahrscheinlich habt ihr euch in diesem Fall nicht genug Gedanken um das psychische Wohlbefinden gemacht. Nicht schlimm, denn das lässt sich leicht ändern. 

Die Work-Life-Balance als wichtiger Faktor für seelisches Wohlbefinden könnt ihr als Unternehmer ganz bewusst unterstützen. In München findet ihr ein passendes Umfeld, die bayerische Hauptstadt liegt laut Umfrage im Ranking auf Platz fünf. 



Von fünf möglichen Punkten vergaben Arbeitnehmer rund 3,56 für die Qualität ihrer Work-Life-Balance. Es gibt also Luft nach oben, doch selbst Spitzenreiter Karlsruhe liegt mit einem Wert von 3,7 ganz in der Nähe.

Um die Work-Life-Balance im Unternehmen zu unterstützen, könnt ihr eure Mitarbeiter für verschiedene Entspannungstechniken sensibilisieren, ein sinnvolles Projektmanagement auf die Beine stellen und dafür sorgen, dass niemand zu viele Überstunden leisten muss. Seid ihr darüber hinaus ein verständnisvoller Ansprechpartner für alle Angestellten und pflegt ihr einen respektvollen und wertschätzenden Umgang, bleiben euch Probleme nicht verborgen und ihr könnt schneller reagieren. Es muss also nicht erst ein Bürohund einziehen, um etwas mehr Freude ins Büro zu bringen.

4. Nachhaltigkeit

Habt ihr euch vor der Gründung überlegt, wie nachhaltig euer Unternehmen wirtschaften soll? Vielleicht, denn Nachhaltigkeit hat sich zu einem starken gesellschaftlichen Trend entwickelt, der auch Kunden und Geschäftspartner nicht kalt lässt. Ressourcen zu schonen und gut mit der Umwelt umzugehen, ist also nicht nur intern sinnvoll, sondern kann auch die Außenwirkung eures Unternehmens verbessern. Nutzt ihr diese Chance, sammelt ihr auch in sozialen Netzwerken Sympathiepunkte.

Nachhaltiges Denken und Handeln lässt sich im Unternehmen von Beginn an in den Alltag integrieren. Das fängt schon bei der Auswahl der Verbrauchsmaterialien an. Setzt euer Unternehmen auf Recyclingpapier und regionale Produkte in der Küche und gibt es vielleicht sogar einen kleinen Selbstversorgergarten, signalisiert das Verantwortungsbewusstsein. Je nach Ausrichtung eures Unternehmens kann das beliebt fortgeführt werden. Fahrräder für Angestellte, Energiesparleuchten im Büro, ein „veganer Tag“ pro Woche und Baumwolltaschen statt Plastiktüten sind nur einige Anregungen, um euer Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit nach vorn zu bringen.

5. Zukunftsplanung

Ein Unternehmen kann sich nur wirklich weiterentwickeln, wenn es nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft im Blick hat. Vielen Gründern ist das in den ersten Monaten nicht bewusst. Sie sind vorrangig damit beschäftigt, ihre bisherigen Pläne zu festigen und ein solides Konzept zu erstellen. Spätestens wenn alles rund läuft, solltet ihr jedoch damit beginnen, mittel- und langfristig zu planen. Nicht nur für euch allein, sondern auch mit euren Angestellten. Sie sind es immerhin, die das Unternehmen auf Erfolgskurs bringen.

Haltet am besten regelmäßige Meetings ab, in denen es um die künftigen Ziele geht. Lasst ihr euren Mitarbeitern Spielraum, Ideen und Anregungen einzubringen, verbessert sich das Arbeitsklima und jeder Beteiligte wird motivierter zur Tat schreiten. Tipps für gelungene Meetings hat karrierebibel.de zusammengestellt.

Motivierend ist es auch, ein Vision Board zu kreieren, das sich bei jedem Meeting verändern lässt. Jeder Mitarbeiter kann gestalterisch wirken und mit Zeichnungen, Schlagworten und Fotografien ein Bild schaffen, das die Zukunft des Unternehmens zeigt. Befindet sich das Board an einem gut sichtbaren Ort, erinnert es jeden Tag daran, wohin die Reise gehen soll.