03.05.2017 | Job & Berufsleben Tipps für die Bewerbung: welche Fehler Sie vermeiden sollten

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Deswegen sollte die Bewerbung bei einem neuen Arbeitgeber keine Fehler enthalten. Die wichtigsten Tipps:

Tipps für die Bewerbung: welche Fehler Sie vermeiden sollten
  • Früher war es üblich den Lebenslauf chronologisch aufzubauen, also mit der ersten Station anzufangen. Neuerdings hat sich die amerikanische Variante auch bei uns durchgesetzt: der Lebenslauf startet mit der aktuellen beruflichen Station. Der Sinn: die momentane Tätigkeit des Bewerbers ist für den Arbeitgeber am wichtigsten und das kann er so auf den ersten Blick erfassen.
  • Schön ist es, wenn Sie nicht nur die beruflichen Stationen aufführen, sondern dazu schreiben, welche konkreten Erfolge Sie dabei vorzuweisen haben. Was waren Ihre Aufgaben und was haben Sie dabei erreicht?
  • Den Werdegang zu „schminken“ ist erlaubt, gefährlich wird es aber, wenn Sie falsche Dinge behaupten. Gefälschte Zeugnisse, oder erfundene Arbeitsstationen sind als Betrug zu werten. Fliegt die Lüge auf, kann der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung aussprechen
  • Der Lebenslauf sollte keine Lücken haben. Wenn mehrere Monate fehlen, gibt es Erklärungsbedarf. Am besten Sie sind ehrlich und nennen die Gründe für den Bruch in der Vita. Wer zum Beispiel das Studium abgebrochen hat, um sich neu zu orientieren, darf das ruhig zugeben.
  • Der Lebenslauf sollte klar und übersichtlich sein. Die tabellarische Form ist dafür am besten geeignet. Links stehen die Zeitangaben, rechts kommen die Fakten und die Beschreibungen dazu.
  • Was nicht in den Lebenslauf gehört: Angaben zur Familie, wie der Beruf der Eltern. Den Familienstand sollten Sie aber unter dem Punkt „Persönliche Daten“ aufführen: beispielsweise „ledig“ oder „verheiratet“. Gehaltsvorstellung nur nennen, wenn sie in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert werden. Dieser Punkt gehört aber in das Anschreiben.
  • Zum Lebenslauf gehört am Schluss der Ort, das Datum und eine Unterschrift. Damit versichern Sie, dass alle Angaben stimmen.