19.11.2015 | Job & Berufsleben Wie der Vorname das Gehalt beeinflusst

Wie der Vorname das Gehalt beeinflusst

Forscher haben unlängst bekannt gegeben dass es manche Kinder schwerer in der Schule haben. Nicht etwa weil sie anders aussehen als die anderen oder weniger schlau wären. Nein. Die Lehrer benoten manche Kinder automatisch schlechter wenn die bestimmte Vornamen haben. Ein Kevin zum Beispiel wird von den Lehrkräften gern von vornherein schlechter eingestuft als seine Klassenkameraden. Ganz schön fies.

Doch es gibt Trost für Kevin. Eine neue amerikanische Studie hat jetzt nämlich herausgefunden, dass sein Vorname zumindest die ideale Länge hat um später mal richtig Karriere zu machen...

Die Jobvermittlung "The Ladders" analysierte die Daten ihrer über sechs Millionen Mitglieder nach einem Zusammenhang zwischen ihren Vornamen und ihrem Gehalt. Und dabei kam Erstaunliches heraus. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung sehen Sie in unserer Galerie.

Kein Schicksal

Ob die Ergebnisse aus Amerika auch für den Deutschen Arbeitsmarkt gelten, darf an dieser Stelle angezweifelt werden. Denn natürlich gibt es auch immer mal wieder Modenamen. In den 60er Jahren tauften viele Amerikaner ihre Kinder auf den Namen Bob. Und der steht mittlerweile eben in der Blütezeit seines Karrierelevels. Also verzweifeln Sie bloß nicht wenn Sie Matthias oder Melanie heißen. Auch Sie sind gehaltstechnisch noch nicht verloren!

Namensgebung

Um es Ihrem eigenen Nachwuchs später leicht zu machen und Hänseleien vorzubeugen, sollten Sie sich den Namen für Ihren Sprössling gut überlegen. Er sollte prägnent, einfach auszusprechen und relativ kurz sein. Am besten machen Sie den Test vor anderen Kindern. Deren Antworten sind vielleicht nicht das was Sie hören wollen aber am Ende ist hier Ehrlichkeit einfach wichtig. Dann kann Ihr Kind später ohne größeren Namens-Hürden ins Berufsleben starten.

  • Fünf Buchstaben

    Länger sollte ein Name nicht sein. Glaubt man der Studie kostet einen jeder Buchstabe mehr rund 2.700 Euro Jahresgehalt. Ein Bartholomäus hätte also schlechte Chancen mal Großverdiener zu werden.

  • Mogelei möglich

    Eine Möglichkeit, mehr Gehalt trotz langem Vornamen zu bekommen, ist der Spitzname. Einen Maximilian nennen ja eh alle Max. Ob ihm das past oder nicht. Kaum ein Oliver wird auch Oliver gerufen und wie wendet man sich an die Manuela? Genau. Glück für die Namensträger!

  • Bestbezahlte Männer

    Laut Studie heißen die am besten bezahlten Männer Tom, Rob, Dale, Doug und Wayne. Zumindest in den USA. Der Spitzenreiter Tom würde hier sicher auch durchgehen.

  • Bestbezahlte Frauen

    Bei Frauen scheint die fünf Buchstaben Regel nicht so zuverlässig zu greifen wie bei den Männern. Die bestbezahlten Damen dürfen gern auch längere Vornamen haben. Am meisten bekommen Lynn, Melissa, Cathy, Dana und Christine.

  • Führungsposition

    In der Chefetage finden sich am häufigsten die Namen Bob, Lawrence, Bill, Marc oder Martin.

  • Chefin

    Bei den Ladys bekleiden dieses Amt häufig Frauen mit den Namen Christine, Denise, Shannon, Sarah oder Cindy.