17.11.2021 | Job & Berufsleben Aktuelle Corona-Lage: Wie steht's um die Weihnachtsfeiern?

Seit Dienstag, den 16.11.21, müssen bei uns im Freistaat die Gäste in Restaurants, Hotels und bei Veranstaltungen geimpft oder genesen sein und eine Maske tragen. Wer will, kann 2G-Plus anbieten. Dann brauchen die Gäste sich vor dem Besuch des Restaurants einen negativen Schnelltest. Was das für die Weihnachtsfeiern bedeutet:

Foto: pixabay / g3gg0

Eine gemeinsame Wein-Verkostung mit den Kollegen, Kochkurse oder Lebkuchenhausbasteln via Teams, Zoom oder Skype. So sahen die meisten Weihnachtsfeiern im letzten Jahr aus. Da war ein Treffen mit mehr als zwei Haushalten verboten. Anders in diesem Jahr: Die Kontaktbeschränkungen sind aufgehoben, es gibt keine Maximalanzahl an Personen mehr, die sich in einer Gruppe treffen dürfen.

Es gilt 2G – auch bei Weihnachtsfeiern

2021 haben die Chefs die Wahl: Feiern sie nur mit den geimpften Kollegen und schließen die Mitarbeiter aus, die sich gegen eine Impfung entschieden haben oder wird es doch wieder eine Feier vor dem Laptop? Bei uns in Bayern gilt in Hotels, Gaststätten und bei Veranstaltungen 2G, Ausnahmen gelten nur für Schüler, ungeimpfte Schwangere und Stillende sowie für Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Wenn Chefs sich für eine Weihnachtsfeier mit 2G entscheiden, riskieren sie rechtliche Probleme, da sie damit möglicherweise gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen. Ungeimpfte könnten versuchen, sich eine Auszahlung zu erstreiten. 

Chefs dürfen fragen - Mitarbeiter müssen nicht antworten 

Ob die Weihnachtsfeier unter 2G oder 2G-Plus Bedingungen stattfinden kann, ist oft davon abhängig, wie viele Mitarbeiter im Unternehmen geimpft sind. Das herauszufinden, ist aber gar nicht so einfach. Zwar darf die Firma den Impfstatus erfragen, die Mitarbeiter haben aber keine Auskunftspflicht, da die gegen die Persönlichkeitsrechte verstoßen würde. Wer also dem Chef nicht verraten will, ob er geimpft ist, muss das auch nicht. Eine anonyme Umfrage kann helfen, die Impfquote zu erfragen, um herauszufinden, ob die Planung einer 2G-Feier sinnvoll wäre.

Weihnachtsfeier für alle - virtuell 

Wer nicht auf die Weihnachtsfeier verzichten, aber niemanden ausschließen will, muss auf eine virtuelle Feier zurückgreifen. Hier gibt es verschiedene Anbieter, die Weinproben, Rätselabende, Kochkurse oder Workshops für das ganze Team organisieren - online und ohne Kontakt. 

Präsente ersetzen die Weihnachtsfeiern 

Wer keine Lust auf virtuelle Feiern hat und niemanden ausschließen will, dem bleibt nur eines: Die Feier noch ein weiteres Jahr aussetzen lassen. Viele Firmen entscheiden sich für diese Variante und schicken ihren Mitarbeitern stattdessen Aufmerksamkeiten und Präsente mit der Post ins Homeoffice. 

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