04.05.2015 | Liebe Liebe auch ohne üppiges Budget: So könnt ihr euch die Traumhochzeit leisten

Alles soll perfekt sein. Und gerade weil ihr euch und eure Gäste an diesem Tag rundum glücklich machen wollt, kann eine Hochzeit ganz schnell ganz schön teuer werden. Wir verraten euch, an welchen Ecken ihr den ein oder anderen Euro sparen könnt.

Liebe auch ohne üppiges Budget: So können Sie sich die Traumhochzeit leisten

Kaum ist man verlobt, geht die Hochzeitsplanung auch schon los. Circa ein Jahr Verlobungszeit ist üblich. In diesem Zeitraum muss der Plan stehen! Wann ist der perfekte Termin? Wo soll die Trauung stattfinden? Wie groß soll die Feier überhaupt werden? Und was bietet man den Gästen zu Essen an? Menü oder Buffet... Tausend Fragen!

Doch bevor man sich als angehendes Brautpaar mit alle diesenPunkten beschäftigt, muss man zunächst einmal übers Geld reden. Klingt unromantisch. Ist aber so. Denn so eine Hochzeit kann ganz schön teuer werden. Je nach Größe und Exklusivität können die Gesamtkosten irgendwo zwischen 2.000 Euro und 10.000 Euro und mehr liegen. Nach oben gibt es - wie so oft - keine Grenzen. Das kommt ganz auf den Geldbeutel des Brautpaars an. 

Und natürlich will man am entscheidenden Tag auf nichts verzichten. Keine Abstriche machen. Und sich selbst und den Gästen ein rauschendes Fest bieten, von dem man schon als kleines Mädchen oder kleiner Junge geträumt hat. Wenn die speziellen Vorstellungen nur nicht so teuer wären... Doch DIE Traumhochzeit bekommen und trotz schmalem Geldbeutel auf nichts verzichten? Das geht! Wir verraten euch ein paar kleine Tipps und Tricks, an welchen Ecken ihr die entscheidenden Beträge einsparen könnt. 

  • Stellt einen Kostenplan auf

    Klingt super unromantisch. Hilft aber ungemein den Überblick zu behalten. Und wer heiratet, muss viel organisieren. Die meisten Paare fangen circa ein Jahr vor ihrem großen Tag mit der Planung an. Dabei solltet ihr zu allererst festlegen, was die Hochzeit alles in allem kosten darf. Legt ein Maximal-Budget fest. Anschließend könnt ihr die Summe auf die einzelnen Kosten-Blöcke der Hochzeit verteilen. Essen&Getränke, Dekoration, Brautkleid usw. Durch diesen einfachen Trick behaltet ihr eure Kosten immer im Blick.

  • Plant einen finanziellen Puffer ein

    Man kann planen wie man will. Wie viel die Hochzeit tatsächlich kostet, weiß man erst danach. Damit ihr am Ende aber keine böse Überraschung erlebt, solltet ihr von Anfang an einen finanziellen Puffer einplanen. Das Gesamtbudget immer etwas höher ansetzen, sodass ihr niemals an die Grenzen eurer tatsächlich zur Verfügung stehenden Summe kommt. Wenn zum Beispiel spontan noch ein paar Gäste mehr dazukommen. Oder das Menü etwas teurer wird als bei der Probeverkostung vereinbart. Dann kommt ihr nicht ins Straucheln. Denn ihr habt ja ein paar Kröten in Reserve.

  • Seid flexibel... was den Hochzeitstermin angeht

    Es muss nicht immer der Samstag sein. Gerade wenn ihr im Frühjahr/Sommer heiraten wollt, sind die Samstage heiß begehrt. In vielen Standesämtern in Bayern kann man sich aber auch freitags oder unter der Woche das Jawort geben. Und das gilt auch für die kirchliche Trauung. Vor allem bei der Hochzeitslocation kann man so richtig sparen. Zum einen ist es erst einmal viel leichter unter der Woche eine passende Location zu bekommen als am Wochenende. Weil da nicht schon alles monatelang im Voraus ausgebucht ist. Und auch preislich macht der Wochentag einiges aus. Und wenn ihr eure Einladungen früh genug verteilt, können sich eure Gäste darauf einstellen und sich rechtzeitig freinehmen.

  • Legt selbst Hand an

    Selbermachen liegt gerade voll im Trend. Egal ob Einladungskarten, Tischkärtchen, Menü-Karten oder Gastgeschenke. Verzichtet auf teure Drucke vom Copyshop. Bastelt lieber selbst. Macht super viel Spaß. Und spart Geld. Wenn ihr von den Gästen am Ende für die tollen und individuellen Einladungen gelobt werdet, dürft ihr euch stolz auf die Schulter klopfen.

  • Augen auf beim Kleid(er)kauf

    Auch beim Brautkleid kann man sparen. Muss das Traumkleid wirklich das teuerste sein? Sie tragen es genau EINEN Tag lang. Und außerdem ist teuer nicht immer gleich schön. Schaut doch einfach mal nach einem Second-Hand-Kleid. Oder nach einem Entwurf eines Jungdesigners im Internet. Wer im Netz genau recherchiert und nicht nur die drei Brautmodengeschäfte im Umkreis abklappert, kann richtige Schnäppchen machen. Das gilt übrigens auch für die Herren.

  • Nehmt Hilfe von Freunden und Bekannten an

    Egal ob beim Kuchenbuffet, beim Fotografieren oder beim Blumenschmuck. Unter all euren Freunden und Bekannten ist bestimmt jemand vom Fach, der euch gerne unterstützt. Und euch vielleicht sogar einen speziellen Freundschaftspreis macht. Auf der Suche nach dem richtigen DJ, Floristen oder Fotografen also lieber einmal mehr im Bekanntenkreis nachfragen als zu wenig. Für gewöhnlich kennt IMMER irgendjemand irgendjemanden. Und über Kontakte kommt ihr häufig günstiger an die Sachen ran als über Umwege. Nur keine Scheu - fragen ist erlaubt.