27.05.2016 | Lifestyle Gesund und fettarm grillen: So kommen Sie schlank durch die Grillsaison

Gesund und fettarm grillen: So kommen Sie schlank durch die Grilsaison

Da quält man sich das komplette Frühjahr um bis zur Badesaison eine gute Figur im knappen Schwimm-Dress zu machen. Die Weihnachtspfunde waren hartnäckig aber den Großteil haben wir geschafft und sehen jetzt eigentlich ganz knackig aus. Oder auch nicht. Und wir hoffen nur, dass es nicht noch mehr auf den Hüften wird. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn der Sommer lockt mit vielen kulinarischen Versuchungen. Eis zum Beispiel. Das geht ja eigentlich immer. Auch wenn man längst satt ist. Und dann wären da noch die ganzen Grillfeste.

Jedes Wochenende packt irgendwo, irgendwer seinen Rost aus und wir sind herzlich eingeladen. Ein netter Abend mit Freunden oder der Familie. Man unterhält sich gemütlich und ehe man sich versieht, hat man schon die zweite Bratwurst auf dem Teller. Natürlich mit einer zweiten Portion Kartoffelsalat. Adieu Beach-Body! Doch das muss gar nicht sein!

Grillen an sich ist eine der gesündesten und fettärmsten Zubereitungsarten überhaupt. Denn Sie brauchen dafür überhaupt kein Fett. Kein Öl für die Pfanne oder sonst irgendwelche Figur-Killer. Entscheidend ist nur WAS Sie auf den Rost packen. Denn wenn Sie es richtig anstellen, können Sie so oft Sie wollen auf Grillpartys schlemmen ohne auch nur ein Pfund zuzunehmen. Dazu müssen Sie nur ein paar wenige Punkte beachten. In unserer Galerie verraten wir, wie es richtig geht. Köstliches Essen, das der Sommerfigur nicht schadet. Lassen Sie es sich schmecken!

Gesund und fettarm grillen - das müssen Sie beachten

  • Fleisch

    Bratwürste sind wahre Kalorien- und Fettbomben. Auf die sollten Sie der schlanken Linie wegen lieber verzichten. Auch Steaks, Spare-Rips, Kotelett, Grillfackeln oder Frikadellen vom Rost setzen ordentlich an. Auf Fleisch verzichten müssen Sie deshalb aber noch lange nicht. Greifen Sie zu Hühnchen (ohne Haut), Rindersteaks, Schweineschnitzel oder Kalb. Hochwertiges Eiweiß fördert den Muskelaufbau und lässt die Pfunde schmelzen.

  • Marinaden

    Fertig eingelegtes Fleisch sollten Sie links liegen lassen. Denn erstens überdecken die oft ungesunden Marinaden das Fleisch (und möglicherweise auch die Frische des Produktes) und zweitens haben Sie kaum Einfluss auf die Zutaten der Marinaden. Besser ist immer eine Selbstgemachte. Ein Rezept für eine schnelle Marinade finden Sie zum Beispiel hier in unserem Grill-Spezial.

  • Fisch

    Zwei Mal die Woche sollte Fisch auf den Tisch kommen. Und wenn Sie die richtige Sorte wählen, verspeisen Sie viel gesundes Eiweiß und kaum Fett. Fischsorten wie Dorade und Forelle zum Beispiel haben ganz wenig Fett, eignen sich gut für den Grill und schmecken auch noch lecker. Thunfisch und Lachs können Sie ebenfalls gut grillen. Die sind allerdings ziemlich fettig. Wenn es sich dabei auch um gutes Fett handelt. Ein dicker Lachs ist zwar nix für Leute die abnehmen wollen aber mit seinen Omega-3-Fettsäuren trotzdem super gesund. Benutzen Sie ein spezielles Fischgrillgitter. Dann zerfällt er Ihnen nicht.

  • Dressings

    Wer auf seine Linie achtet, greift gern zu Salaten. Doch Vorsicht. Ein Nudelsalat mit ordentlich Mayonnaise sorgt natürlich für Hüftgold. Bei den Dressings sollten Sie ganz klassisch zu Essig und Öl greifen und auf fertige Kalorienbomben (Cocktaildressing, Joghurtdressing etc.) lieber verzichten. Denn mit der falschen Soße wird aus dem schlanken Salat mal eben ein echter Figurkiller.

  • Gemüse

    Maiskolben, Paprika, Zucchini, Aubergine und Fenchel sind nur einige Gemüsesorten, die gegrillt fantastisch schmecken. Auch das Gemüse können Sie vorher marinieren um mehr Geschmack einzubringen. Besser ist es allerdings die Marinade kurz vor Ende der Garzeit (das gilt auch beim Fleisch) auf das Grillgut aufzupinseln. Dann verbrennt sie nicht. Salzen sollten Sie Gemüse übrigens erst am Tisch. Sonst trocknet es aus und schmeckt fade.

  • Unterlage

    Ihr Grillgut sollten Sie am besten immer in der Aluschale auf den Rost stellen. Denn wenn Fett oder Marinaden in die Glut tropfen, entstehen krebserregende Stoffe, die das Grillgut aufnimmt. Verbranntes gehört selbstverständlich weggeschnitten! Das ist ebenfalls krebserregend.

  • Vegetarisch

    Gegen Fleisch an sich ist nichts einzuwenden aber zu viel davon ist ungesund. Zwei Mal die Woche sollten eigentlich reichen. Eine leckere Alternative ist auch Käse. Entweder Sie kaufen speziellen Grillkäse, der nicht direkt in die Glut fließt wenn er warm wird oder Sie basteln sich Käsepäckchen mit Alufolie. Probieren Sie es doch zum Beispiel einmal mit Cocktailtomaten. In Alufolie einwickeln, Vorher noch Feta oder Mozzarella mir hinein legen, kurz warten und fertig.

  • Getränke

    Alkohol ist der Feind einer jeden Diät, gehört aber für viele einfach zu einem Grillabend dazu. Alkoholfreies Bier oder Radler (zum Beispiel mit Light-Limo gemixt) sind dann das geringere Übel.

  • Desserts

    Bevor Sie nach dem Grillspaß zu Chips, Schokolade, Eis oder Tiramisu greifen, legen Sie doch mal Obst auf den Grill. Eine Ganze Banane können Sie zum Beispiel längst einschneiden, mit etwas Honig beträufeln, warten bis die Schale schwarz ist und sich das Ganze dann schmecken lassen. Sehr lecker sind auch Birnenstücke, Apfelspalten oder was auch immer Sie gern mögen. Vorher mit Fruchtsaft marinieren und schon haben Sie einen ausgefallenen Nachtisch.