29.08.2018 | Reise Auf zu neuen Ufern oder jedes Jahr an denselben Urlaubsort? Stimmt ab!

Wenn es um die Urlaubsplanung geht, gibt es zwei Lager von Reisenden: Die einen sind Entdecker und wollen jedes Jahr neue Ziele erkunden. Die anderen sind Gewohnheitstiere und fahren da hin, wo sie immer hin fahren. Welcher Typ seid ihr?

Wer einen Urlaub plant, steht regelmäßig vor der Frage:  Sollte ich wieder da hin reisen, wo ich bereits zig Mal war oder soll ich lieber etwas Neues wagen? Auf Reisen ein Gewohnheitstier oder Abenteurer? Auf welcher Seite steht ihr? Votet jetzt mit!

Egal auf welcher Seite ihr steht, es gibt für beide gute Gründe.

5 Gründe, warum man beim Urlaub keine Experimente machen sollte:

  • Der simpelste Grund: Man kennt sich aus! Wer im Urlaub immer wieder an den selben Ort reist, weiß genau, wie die Uhren dort ticken. Der entscheidende Vorteil: Der Stress wird erheblich begrenzt. Denn umfangreiche Vorbereitungen auf die Reise fallen weg, weil man die Wege ohnehin auswendig weiß. Das ist vor allem für Eltern mit Kindern charmant: Der Urlaub beginnt damit gleich nach der Ankunft. Wo es das beste Eis gibt, ist eh klar...
  • Der Touri-Druck fällt weg. Wer schon oft am selben Urlaubsort war weiß, wann sich der Besuch von Attraktionen lohnt und wann sie hoffnungslos überlaufen sind. Im Idealfall bleibt einem die Jagd nach dem besten Urlaubsfoto auf einem Platz, an einer Statue oder an einem See erspart und man kann einfach nur entspannen.
  • Rituale schaffen: Wer sein Urlaubsziel schon lange kennt, bekommt auch mit, wie sich ein Ort über die Zeit verändert. Alte Erfahrungen und Geschichten kommen in Erinnerung, neue kommen Jahr für Jahr dazu. Das stärkt den Zusammenhalt der Reisenden.
  • Freunde finden und wiedersehen: Im Sommerurlaub auf dem Lieblingscampingplatz trifft man sich nicht selten zufällig mit Menschen, die man schon im letzten Urlaub an genau demselben Platz getroffen hat. Es wird gemeinsam gelacht, abends zusammen gegrillt und vielleicht schon für nächstes Jahr zum nächsten Ausflug verabredet. Es kommt so etwas wie Heimatgefühl auf und die Erholung fällt in der Sonne viel viel leichter.
  • Sprache lernen: Wer im fünften Jahr in Folge an einem portugiesischen Surfstrand, auf einem italienischen Campingplatz oder in einer französischen Berghütte seinen Urlaub verbringt, freundet sich auch mit der jeweiligen Sprache leichter an. Der hilflose Blick ins Wörterbuch fällt früher oder später weg.

5 Gründe, warum jeder Urlaub ein neues Ziel haben sollte:

  • Langeweile vermeiden: Routine gibt es schon zuhause, in der Arbeit oder in den eigenen vier Wänden. Im Urlaub dagegen hat man die Chance, neue Kulturen, Landschaften und Menschen kennen zulernen.
  • Grenzen austesten: Sich mit Menschen zu verständigen, deren Sprache man nicht kennt oder Regenwälder, Wasserfälle oder Berghöhlen zu entdecken, nach denen man sonst nie suchen würde oder die kaum zu überwinden oder erreichen sind – das ist spannend!
  • Reiz des Unbekannten: Die Reise zu einem neuen Urlaubsziel zu planen, macht Spaß. Und während des Trips stellt man schnell fest: Man wird immer mehr zum Entdecker und Experten. Vorteilhaft auch für Gespräche im Freundeskreis. Ihr könnt Tipps geben, welche Länder und Städte sich im Vergleich wirklich lohnen.
  • Abwechslung: am Strand auf der Liege liegen, Wasserski fahren, wandern und zelten auf einem Berg oder Skifahren. All das und mehr wird an ein und demselben Urlaubsort nicht möglich sein. Wer seine Reiseziele wechselt, kann sich immer wieder auf neue Abenteuer oder Erholung freuen.
  • Sehnsüchte erfüllen: Man wird älter und älter und stellt irgendwann fest – an diese oder jene Orte würde ich gerne noch reisen. Aber ob man sich dann noch überwinden kann, ein unbekanntes Ziel anzusteuern, ist fraglich. Wer mit der Suche nach dem Paradies frühzeitig loslegt, wird am Ende eher behaupten können: „Ich habe nichts verpasst!“