31.12.2021 | Reise Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet: Was bedeutet das für unseren Urlaub?

Italien und Malta gelten als Hochrisikogebiete, Großbritannien und Südafrika als Virusvariantengebiete. Omikron macht Reisen zunehmend schwerer. Welche Regeln ihr beachten müsst, wenn ihr dennoch in den Urlaub fahrt und wo ihr lieber die Finger von lassen solltet, lest ihr hier.

Foto: dpa / Sven Hoppe

Ab Samstag, den 01.01.2022 gelten Italien, Malta, Kanada und San Marino wegen hoher Corona-Infektionszahlen als Hochrisikogebiete. Was das bedeutet und welche Länder sonst noch betroffen sind, lest ihr hier.

Hochrisikogebiete

Hochrisikogebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen beispielsweise aufgrund der dort vorhandenen Ausbreitungsgeschwindigkeit, einer hohen Hospitalisierungsrate, einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

(Auswahl)

  • Ägypten
  • Belgien
  • Dänemark inklusive der Färöer und Grönland
  • Frankreich inklusive des Übersee-Departements Réunion
  • Griechenland
  • Irland
  • Kroatien
  • Mexiko
  • Norwegen
  • Polen
  • Portugal inkl. der Azoren und Madeira
  • Schweiz
  • Seychellen
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln
  • Tschechische Republik
  • Türkei
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Zypern
Virusvariantengebiete

Virusvariantengebiete können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. 

Fluggesellschaften dürfen aus Virusvariantengebieten nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Das gilt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden.

  • Botsuana
  • Eswatini
  • Lesotho
  • Malawi
  • Mosambik
  • Namibia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien
  • Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete

Ab dem kommenden Dienstag, den 04.01.2022, will die Bundesregierung die wegen der starken Ausbreitung der Omikron Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten wieder lockern. Die neun Länder sollen dann vom Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet zurückgestuft werden.