02.07.2018 | Reise Neues Gesetz in Italien: Touristen drohen bis zu 7.000 Euro Strafe

Wer in Italien bei illegalen Händlern am Strand einkauft, der muss ab sofort mit hohen Bußgeldern rechnen. Mehrere tausend Euro sind möglich.

Sonnenbrillen, Taschen, Tücher. Strandhändler verkaufen oft illegal Produkte und auch Dienstleistungen. Die italienische Regierung geht jetzt verstärkt dagegen vor. Zahlen müssen aber nicht nur die Anbieter, sondern auch die Käufer. Wer sich also beispielsweise massieren, die Füße machen oder ein Tattoo stechen lässt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Das Motto des neuen rechtspopulistischen Innenministers Matteo Salvini: "Italiens Strände sollen sicherer werden." Ab Juli werden deswegen verstärkt Kontrollen stattfinden.

Kunden zahlen bei einem Verstoß 100 bis 7.000 Euro Strafe. Verkäufer zahlen 2.582 bis 15.493 Euro.

Geld für die neuen Polizeimaßnahmen ist kaum vorhanden. Deswegen erwägt Salvini laut italienischen Medienberichten EU-Mittel dafür zu beantragen.