ANTENNE BAYERN Reisetipps Senegal – Ein Land der Fischer

Die westafrikanische Republik Senegal verfügt über eine Gesamtfläche von 196.722 Quadratkilometer. Mehr als 12 Millionen Menschen leben dort, wobei die Amtssprache französisch ist. Die Hauptstadt Senegals ist Dakar. Landschaftlich gesehen hat der Senegal zahlreiche Ebenen zu bieten. Lediglich im Südosten es Landes zeigen sich Erhebungen in Form von Gebirgsausläufern, wo sich auch der höchste Berg findet. Dieser ist jedoch namenlos und lediglich 581 Meter hoch.

Bezeichnend für die Einwohner des Senegals ist das Bewusstsein für Traditionen. Insbesondere die Musik, Tanz sowie die bildende Kunst sind hier zu nennen. Mehr als die Hälfte der Einwohner haben sich in ländlichen Regionen niedergelassen, wo sich die Vielfalt der Volksgruppen zeigt. Insbesondere das Volk der Wolof ist hier von Bedeutung, aber auch die Serer, die Diola, die Toucouleur sowie die Mandinka. Es gibt noch viele andere kleine Völker im Senegal.

Sehenswürdigkeiten

Das Land besitzt viele Sehenswürdigkeiten von denen einige auch dem UNESCO-Welterbe angehören. So ist die Insel Gorée eine dieser Stätten, aber auch die megalithischen Steinkreise von Senegambia zählen dazu. Ebenso wurde der Nationalpark Niokolo-Koba zum Weltkulturerbe ernannt. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel die Hauptstadt Dakar, wo sich ein berühmter Leuchtturm befindet, sowie der Salzsee Lac Retba. Im Süden von Senegal befindet sich außerdem der Vélingara-Krater. Interessante Naturschauspiele bieten sich in den Nationalparks, wie dem Nationalpark Basse-Casamance oder auch dem Sine Saloum Nationalpark.

Klima und Wetter

Der Senegal unterliegt dem Wechsel verschiedener Einflüsse. So zeigen sich einerseits die Auswirkungen des Nord-Ost-Passates, während auf der anderen Seite immer wieder auch der westafrikanische Monsun zum Tragen kommt. Auf diese Weise herrscht im Senegal der typische Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeiten mit zum Teil sehr heißen Temperaturen. Zwar gibt es im Senegal jährlich feste Niederschläge, doch diese haben in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen. Dadurch herrschen im Land gelegentlich Dürreperioden.

Kulinarisches

Im Senegal findet sich vorrangig die westafrikanische Küche, welche sich teilweise mit asiatischen, französischen und libanesischen Einflüssen vermischt. Als Grundnahrungsmittel dient Hirse sowie Reis. Außerdem bietet die senegalesische Küche viele Fischsorten und Meeresfrüchte sowie Fleisch. Insbesondere Rindfleisch, Geflügel und Lamm sind hier vertreten. Auch Obst und Gemüse gehören zu den Speisen, aufgrund des raren Angebotes aber nur bedingt. Typische Speisen im Senegal sind Ceebu Jen oder Yassa.

Anfahrt

  • Von München aus ist der Senegal per Flugzeug gut zu erreichen.
  • Die Reisedauer beläuft sich je nach Anzahl der Zwischenstopps auf 8 bis 16 Stunden.
  • Die Kosten für Hin- und Rückflug betragen etwa 530 bis 860 Euro.
  • Eine Anreise mit dem Auto ist nicht zu empfehlen beziehungsweise kaum möglich.