ANTENNE BAYERN Reisetipps Indien – Magie des Orients

Mit einer Gesamtfläche von über 3,2 Millionen Quadratkilometern nimmt Indien den größten Teil des indischen Subkontinents ein. Die parlamentarische Bundesrepublik steht mit etwas mehr als eine Milliarde Einwohnern hinter China als zweitbevölkerungsreichstes Land der Welt. Als natürliche Grenze im Norden fungiert der Himalaya. Außerdem befindet sich im Norden die Region Kaschmir, welche unter pakistanischer Kontrolle steht. Daher besteht auch keine direkte Grenze mehr zu Afghanistan. Höchste Erhebung Indiens ist der im Westen gelegene Kangchendzönga mit mehr als 8.500 Metern Höhe. Auf ihm befindet sich die Grenze zu Nepal.

Das Hochland von Dekkan macht den Großraum der indischen Halbinsel aus. Außerdem ist die Landschaft von fruchtbaren Ebenen und einer 7.000 Kilometer langen Küstenregion gekennzeichnet. Neben den Amtssprachen Hindi und Englisch sind über 100 Sprachen weitere vertreten.

Sehenswürdigkeiten

Ein Überblick über Geschichte und Kultur ist am besten im National Museum der Hauptstadt Neu-Delhi zu erhalten. Die ältesten Ausstellungsstücke sind 5.000 Jahre alt. Als Wahrzeichen Indiens ist der Taj Mahal in Agra zu nennen. Im Gedenken an seine verstorbene Liebe hat der Großmogul Shah Jahan, 1631 dieses beeindruckende Gebäude errichten lassen. Des Weiteren sind das Fort Amber, der Palast der Winde in Jaipur und die Stadt Udaipur mit ihrer Seenlandschaft ein Anziehungspunkt für Touristen.

Durch die landschaftliche Vielfalt kann Indien eine artenreiche Tierwelt vorweisen. Neben dem indischen Elefanten sind der Königstiger und der Schneeleopard die bekanntesten Tiere. Mit den Jahren sind viele Nationalparks entstanden. Seltene und fast ausgestorbene Tiere sollen auf diese Weise geschützt werden.

Klima und Wetter

Das Wetter in Indien ist grundsätzlich in drei Klimazonen aufzuteilen. In der Bergregion fällt im Winter sehr viel Schnee und einige Gebiete sind dann gänzlich von der Außenwelt abgeschlossen. Die Küstengebiete und der Süden des Landes sind geprägt von tropischem, maritimen Wetter. Im Norden und in der zentralen Mitte Indiens herrscht subtropisches Kontinentalklima vor. Von Süden hin beginnt ab Juni die Monsun-Zeit. Starke Regenfälle breiten sich dann bis zum Norden hin aus. Durch das teilweise stark ausgetrocknete Land kommt es durch die großen Mengen an Niederschlag regelmäßig zu Überschwemmungen.

Kulinarisches

Die indische Küche ist regional sehr abwechslungsreich. Grundsätzlich spielt Fleisch eine sehr untergeordnete Rolle in den Speisen. Die Mahlzeiten sind orientalisch angehaucht und gelten als sehr gesund und ausgewogen. Zu allen Speisen wird Reis oder Fladenbrot gereicht. Auf dem Gebiet der Gewürze ist die indische Küche geprägt von Kurkuma, Kardamom und Pfeffer. Auch sind viele Gerichte mit Curry angereichert.

Anreise

  • Die Flugzeit eines Non-Stop-Fluges von München nach Neu-Delhi beträgt etwa 7,5 Stunden.